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Landau, Bruchsal und Baden-Baden: Öffentliche Einrichtungen schließen und Veranstaltungen werden verboten

Landau/Bruchsal/Baden-Baden (pm/ass) Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben nun auch die Städte Landau, Bruchsal und Baden-Baden eine Allgemeinverfügung zur Schließung von Freizeiteinrichtungen und das Verbot von Veranstaltungen erlassen. 

Symbolbild: Unsplash

Landau in der Pfalz

Um dem Ausbreiten des Virus entgegen zu treten, hat die Stadt Landau zusätzlich zur landesweiten Ankündigung von Freitag, Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu verbieten, eine neue Allgemeinverfügung zur Schließung von Freizeiteinrichtungen erlassen. Abgestimmt mit den Städten der Pfalz ist ab Montag, 16. März, der Betrieb von Spielhallen, Tanzschulen, Shisha-Bars, Vergnügungsstätten, Fitness- und Gymnastikstudios, Saunen, Indoorspielplätzen, Diskotheken, Musikclubs, Theatern und Kinos untersagt. Auch die Innenbereiche zoologischer Anlagen bleiben geschlossen, also das Reptilium oder im Fall des Zoos das Warmhaus. Die Außenbereiche des Zoos sind weiter für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gastronomiebetriebe und Hotels bleiben geöffnet, allerdings müssen Tische zur Bewirtung mindestens zwei Meter Abstand voneinander haben und es dürfen höchstens vier Personen gleichzeitig an einem Tisch sitzen. Die Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 10. April.  Oberbürgermeister Hirsch appeliert: „Jede und jeder von uns hat jetzt Verantwortung für ihre bzw. seine Mitmenschen; wir müssen Sozialkontakte zurücknehmen und alle Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind, absagen.“

Bruchsal

In Bruchsal sieht es ähnlich aus. Bisher sind alle städtischen Einrichtungen, die Stadtbibliothek, die Jugendhäuser, das städtische Museum, sowie die Badische Landesbühne, das Deutsche Musikautomatenmuseum und die Musik- und Kunstschule geschlossen. Ebenfalls geschlossen wurden die Bäder und die städtischen Sporthallen. Bürgermeister 

 Am Freitag hat die baden-württembergische Landesregierung die Schließung aller Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Schulen vom 17. März bis zum 19. April angeordnet. Als Ersatz richtet die Stadt Bruchsal vom kommenden Dienstag (17. März) bis zum Ende der Osterferien (19. April) eine Notfallkinderbetreuung ein. Anspruch auf diese Notfallkinderbetreuung haben ausschließlich Erziehungsberechtigte, die in systemrelevanten Berufen tätig sind. Das heißt, Voraussetzung für die Anmeldung eines Kindes ist, dass die Erziehungsberechtigten in den Bereichen Gesundheitsversorgung, öffentliche Sicherheit und Ordnung (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz), öffentliche Infrastruktur (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Einrichtung für Menschen mit Behinderung, stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe) und in der Lebensmittelbranche arbeiten. Zudem müssen beide Erziehungsberechtigten in diesen Berufszweigen unabkömmlich sein. Die Notfallbetreuung für Schulkinder gilt für Schüler/-innen der ersten bis sechsten Klasse. Sie findet von 7 bis 16 Uhr statt. Ebenfalls organisiert ist diese Notfallbetreuung für Kleinst- und Kleinkinder U3 und Ü3. Die Anmeldung für die Notfallkinderbetreuung erfolgt über entsprechende Anmeldeformulare unter www.bruchsal.de/corona.

Vom morgigen Montag, 16. März, an, hat die Stadt Bruchsal ein Bürgertelefon freigeschaltet. Dort werden für Bruchsal relevante Fragen, keine allgemeinen Fragen zum Thema Corona, beantwortet. Das Bürgertelefon ist werktags von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 0 72 51 / 79 7 79 erreichbar. 

Baden-Baden

Auch in Baden-Baden ist ab sofort die Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen und Versammlungen im Freien mit mehr als 50 Teilnehmenden verboten. Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte sind davon ausgeschlossen. Der Betrieb von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen ist untersagt. Der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführung und Tanz ist weiterhin erlaubt. Zudem schließen Kultur- und Bildungseinrichtungen jeglicher Art, Kinos, Schwimmbäder, Thermalbäder, Saunen, Volkshochschule und Jugendtreffs, Bibliotheken, Vergnügungsstätten, Versammlungsstätten und Prostitutionsbetriebe. Die Maßnahmen gelten ab dem 15. März bis zum 19. April.