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Wie drei Brüder aus Ettlingen als Rockband den Durchbruch geschafft haben

Ettlingen (cmk) Drei Brüder aus Ettlingen haben es geschafft. Sie gehören heute zu den erfolgreichsten regionalen Rockbands, touren seit 2007 durch ganz Europa. Die Rede ist von den Sons of Sounds. Dass es die Drei mit Rockmusik bis an die Spitze geschafft haben, war zu Kindheitszeiten eigentlich undenkbar. Denn früher regierte im Hause der Jungs die Klassik. Wayne und Roman waren zu Gast in der Martin Wacker Show und erzählten ihre ungewöhnliche Geschichte.

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Nachbar hatte wohl ein Problem damit

Ein Nachbar, der die Haustüre eingetreten hat, Beschwerden von Anwohnern und vieles mehr mussten die drei Brüder von Sons of Sounds in Kauf nehmen, bevor sie mit ihrer Musik erfolgreich wurden. Gebürtig aus Russland stammend, zogen die Jungs in jungen Jahren mit ihren Eltern nach Ettlingen. Ihre Mutter, die Leiterin der Musikhochschule in Novosibirsk und leidenschaftliche klassische Musikerin und ihr Vater, ebenfalls professioneller Musiker, ermöglichten den Brüdern schon in jungen Jahren eine musikalische Ausbildung – jedoch in der Klassik. Mit sechs Jahren lernte Roman – er ist der Älteste – in Sibirien zunächst klassisches Violinen- und Klavierspiel. Später wechselte er zur Gitarre und schließlich dem Bass. Der sieben Jahre jüngere Wayne tat es seinem Bruder gleich und legte ebenfalls im Alter von sechs Jahren mit Klavier und Geige los.

Die drei Brüder H., Roman und Wayne (v.l.n.r.)

Klassische Musik in Kindheitstagen

„Da war dann auch die ersten Jahre natürlich der Fokus auf Klassik, ich war großer Bach-Fan. Wenn ich mich dann aber zu Roman ins Zimmer geschlichen habe, hingen da schon die ‚Iron Maiden‘-Poster. Wenn er nicht da war hab ich auch gerne mal die CDs aus dem Schränkchen geholt und ein bisschen Feinkost zu mir genommen“, erzählte er in der Martin Wacker Show. Roman kam im Teenie-Alter auf die Rockmusik: „Irgendwie kam dann eins zum anderen und irgendwann war dann die Akustikgitarre  die neue Geige. Später habe ich einen Bass bekommen, dann starteten die ersten Jam-Sessions.“ Ihre Mutter freute sich damals zwar, die Kinder musizieren zu sehen – dennoch musste sie sich erst an die Rockmusik gewöhnen. „Mittlerweile ist sie ein riesen Fan. Am Anfang war sie natürlich skeptisch der Musikrichtung gegenüber. Sie hat damals in Russland ihr Diplom gemacht, da hat sich natürlich alles um Klassik gedreht und sie wollte glaube ich auch aus uns klassische Musiker machen. Ich wollte damals auch eher Geiger werden“, so Wayne.

Eigener Club in Waldbronn

Doch inzwischen ist die Mutter mächtig stolz auf ihre Söhne. „Als wir dann gewechselt haben hatte er (Anm. d. Red.: Roman) den Bass und ich wollte zur Gitarre, unser kleiner Bruder ist dann zum Schlagzeug. Als sie uns das erste Mal dann live gesehen haben, waren eigentlich alle Zweifel aus dem Weg geräumt“, erzählte der Zweitälteste im Interview mit Martin Wacker. Neben der Musiker-Karriere haben die drei Brüder sogar noch einen eigenen Rock-Club in Neurod (Waldbronn) eröffnet, den Soundcheck One. Dort treten neben den Ettlinger Jungs Künstler wie Paul DiAnno, Night Demon, Q5 oder Blaze Bayley auf.