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Coronavirus: Clubs, Bars und Kultureinrichtungen in Karlsruhe müssen schließen

Karlsruhe (pm/cmk) Wie die Stadt Karlsruhe am Freitag bekannt gab, hat das Ordnungs- und Bürgeramt mit einer Allgemeinverfügung alle öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen verboten. Das gilt auch für Clubs, Tanzlokale und Diskotheken, sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen.

Symbolbild: Pixabay

Risikogebiet Elsass spielt eine Rolle

Grund für diese Maßnahme sei unter anderem die Nähe zur Region Grand Est mit dem Elsass, die seit Mitte der Woche vom Robert-Koch-Institut als Risikoregion eingestuft wird. Das Verbot gilt zunächst bis zum 19. April.

Clubs, Bars und Kultureinrichtungen müssen schließen

Das Verbot umfasst den Betrieb von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen sowie von Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz. Geschlossen bleiben auch Kultur- und Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater sowie Kinos. Auf der Liste stehen weiterhin Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen, Volkshochschulen und Jugendhäuser, öffentliche Bibliotheken, Versammlungsstätten, Prostitutionsbetriebe sowie Vergnügungsstätten mit Ausnahme von Spielhallen und Wettbüros.

Ausgenommen sind unter anderem die Wochenmärkte

Wochenmärkte und der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführungen und Tanz sind weiterhin erlaubt, auch der Zoologische Stadtgarten und kleinere Veranstaltungen im Freien (mit bis zu 50 Personen) sind vom Verbot ausgenommen.

Das Verbot soll am 14. März in Kraft treten, so heißt es in der Allgemeinverfügung.