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Karlsruher SC: Mit 14 Mann vor leeren Rängen gegen Darmstadt

Karlsruhe (cmk) Es ist keine leichte Aufgabe, die am Samstag (14. März) auf den Karlsruher SC zukommt. Mit Darmstadt erwartet die Mannschaft von Christian Eichner einen Gegner, der schon seit Dezember ungeschlagen ist. Dazu kommen viele verletzungsbedingte Ausfälle bei den Karlsruhern und die fehlende Unterstützung der Fans. Wie bereits mehrfach berichtet, muss das Spiel ohne Zuschauer stattfinden.

Foto: GES / Marvin Ibo Güngör

Geisterspiel im Wildpark

Am Samstag (14. März, Anpfiff 13 Uhr) trifft der KSC auf der heimischen Wildpark-Baustelle auf Darmstadt 98. Fest steht schon jetzt, dass das kein normales Spiel wird. Denn: Es werden weniger als 100 Menschen im Stadion sein. Einzig diejenigen, die einen konkreten Arbeitsauftrag haben, werden hineingelassen. Wie KSC-Geschäftsführer Michael Becker am Donnerstag betonte, werde es auch für Mitglieder der Vereinsgremien oder Ehrengäste keine Ausnahmen geben. Die Karlsruher müssen also mitten im Abstiegskampf auf die Unterstützung der Fans verzichten. Christian Eichner ist sich der Bedeutung der Anhänger für die Mannschaft bewusst: "Eine Mannschaft, die im Abstiegskampf steht, hat noch einen Zusatz und das sind die Zuschauer. Unsere Zuschauer habe ich in vergangenen Jahren immer als riesengroßes Faustpfand bei Heimspielen erlebt. Das ist eigentlich das traurige an der Geschichte, dass das in der entscheidenden Phase gerade ausfällt." Man müsse die Situation nun aber nehmen wie sie ist, so Eichner weiter. 

Nur 14 sicher einsatzbereite Spieler

Mit Darmstadt 98 kommt der Tabellensechste in den Wildpark. Die Lilien sind seit Dezember vergangenen Jahres ungeschlagen und wollen diese Serie auch am 26. Spieltag weiterführen. Der Karlsruher SC hingegen steht auf dem vorletzten Tabellenplatz mitten im Abstiegskampf und benötigt dringend Punkte. Dass nun zudem eine solche Ausnahmesituation eingetreten ist, hilft den Badenern nicht wirklich weiter. "Es ist natürlich eine besondere Situation, aber es ist unsere Pflicht, trotzdem drei Punkte einzufahren und dafür haben wir diese Woche hart gearbeitet", so Daniel Gordon am Donnerstag. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass Cheftrainer Christian Eichner nur auf einen überschaubaren Kader zurückgreifen können wird. Während Kobald und Ben-Hatira beide gesperrt sind, werden Choi, Hanek, Djuricin und Röser verletzungsbedingt fehlen. Hinter dem Einsatz von Fink, Carlson, Lorenz und Möbius steht derweil noch ein Fragezeichen. Im Worst-Case-Szenario hat der KSC Trainer also nur 14 einsatzbereite Spieler, doch davon lässt sich Christian Eichner nicht aus der Ruhe bringen: "Das ist eine neue Situation, aber es ist auch eine Situation, in der andere Spieler dann eventuell auf die Bühne müssen und versuchen müssen, ihre bestmögliche Leistung zu bringen."