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KSC setzt mit neuem Partner auf die Jugend – Das steckt hinter #letsgrowtogether

Karlsruhe (cmk) Eine Stunde Training morgens, danach die Schulbank drücken und abends dann nochmal zwei Stunden auf den Fußballplatz bevor es zurück ins Internat geht - das ist ein ganz normaler Tagesablauf für den 16-jährigen Karlo. Er kommt eigentlich aus Stuttgart, ist aber für seine große Leidenschaft zum Fußball und das KSC-Talentteam ins Internat der Sportschule Schöneck gezogen. Er möchte Fußballprofi werden und nimmt dafür, wie viele andere Jugendliche auch, einige Kompromisse auf sich.

Harter Weg zur Profikarriere

Heutzutage beginnt die Profikarriere bereits in einem der vielen Nachwuchsleistungszentren (NLZ) der Fußballvereine – die Konkurrenz ist groß. Dafür nehmen die Jugendlichen einiges auf sich und gehen Kompromisse ein. Der eine pendelt täglich, der andere zieht direkt ins Internat ein. Morgens Training, danach in die Schule und danach nochmal für zwei Stunden auf den Platz. Dann wurde allerdings noch nicht gelernt und keine Hausaufgaben erledigt, das machen die Jungen und Mädchen meist erst abends.

Plan B für Talente

Umso wichtiger wird es für die großen Vereine, die Unterstützung der Talente zu intensivieren und Perspektiven zu bieten – quasi einen “Plan B”, falls es mit der Profikarriere doch nichts werden sollte. Auch der Karlsruher SC setzt deshalb schon lange auf Partnerschaften mit Schulen, um den jungen Spielern und Spielerinnen eine gute schulische Ausbildung neben dem Sportlichen zu ermöglichen.

Konkurrenz ist groß

Um mit anderen Nachwuchsleistungszentren mitzuhalten, ist allerdings auch viel Geld nötig. Bereits seit mehreren Tagen kündigte der KSC einen großen Schritt in Richtung Zukunft des NLZ an, seit heute ist es offiziell. Die Grenke AG steigt als neuer Jugend-Partner ein, vorerst auf fünf Jahre begrenzt – allerdings mit der Option auf Verlängerung. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther ist sichtlich froh über das Engagement der Baden-Badener Firma: “Unsere Vereinsphilosophie setzt schon immer auf Jugendarbeit, sie ist wie die DNA des Vereins. Daher hat es für uns eine ganz große Bedeutung, dass Grenke uns in der Jugendarbeit unterstützt.”

Grenke unterstützt die KSC-Jugend

So wird also zukünftig aus dem NLZ die “KSC GRENKE aKAdemie”, Grenke wird auch der Namensgeber für das Jugendstadion. Für den Fall, dass es bei den jungen Spielern mit der Profikarriere doch nicht klappen sollte, bietet sich den jungen Talenten damit die Chance zu einer qualifizierten Berufsausbildung. “Talente zu fördern und junge Menschen auf dem Weg zur Verwirklichung ihrer Träume zu begleiten, entspricht unserer Philosophie voll und ganz. Neben einer qualitativ herausragenden Ausbildung – wir wurden gerade zu einem der 500 besten Ausbildungsbetriebe in Deutschland gekürt – liegt uns als Unternehmen auch daran, die Jugendlichen bei ihrer sozialen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen, auch dann, wenn es mit dem Profifußball vielleicht nicht klappt“, sagt der Finanzvorstand von Grenke Sebastian Hirsch.