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Neuer Glücksatlas 2019: So schneidet Baden dieses Mal ab

Freiburg / Baden (pm/as) Noch nie war die Lebenszufriedenheit der Deutschen so hoch wie 2019. Sie liegt aktuell bei 7,14 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10. 2018 waren es 7,05 Punkte. Das ostdeutsche Glücksniveau stieg sogar auf das Allzeithoch von 7,0 Punkten, der höchste Wert, der jemals seit dem Mauerfall vor 30 Jahren gemessen wurde. Der Glücksabstand zwischen West- und Ostdeutschland verringerte sich. An der Spitze des regionalen „Glücksrankings“ steht unangefochten Schleswig-Holstein, das Schlusslicht bildet erneut  Brandenburg. Bei den 19 Regionen in Deutschland liegt Baden inzwischen mit Platz 7 im Mittelfeld - und ist damit zwar weiter abgerutscht, aber immer noch vor den Pfälzern und Württembergern. 

Foto: Alexas Fotos/ pixabay

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Die Badener sind offenbar ein bisschen glücklicher als ihre Pfälzer oder Württemberger Nachbarn. Das geht aus dem neuen Glücksatlas der Deutschen Post hervor. So sank in den letzten Jahren zwar die Zufriedenheit der Badener mit ihrer Situation von Platz zwei ab. Dennoch führen das Einkommen, die Gesundheit und die familiäre Situation der Badener dazu, dass sie auch in der diesjährigen Erhebung direkt vor den Pfälzern und Württembergern rangieren.  

Stärken und Schwächen der Region Baden

  • Baden verliert erneut einen Platz im Regionenranking und landet dieses Jahr mit 7,2 Punkten auf Platz 7. Somit hat Baden seit 2017 bereits vier Plätze verloren.
  • Die Badener sind mit 7,1 Punkten mit ihrem Haushaltseinkommen überdurchschnittlich zufrieden und belegen in diesem Bereich Platz zwei. Dies verträgt sich auch mit ihrem besonders hohen verfügbaren Einkommen von 24.552 € – das zweithöchste deutschlandweit.
  • Auch mit ihrer Gesundheit sind die Badener überdurchschnittlich zufrieden (6,8). Mit 17,3 Prozent hat die Region den drittgeringsten Anteil an gesundheitlich beeinträchtigten Personen.

 

Baden: Hohes Einkommen und mit Partner

  • Mit 72,8 Prozent lebt in Baden ein besonders hoher Anteil an Verheirateten oder in einer Partnerschaft lebenden Personen. Nur in Württemberg (73,9 Prozent) und Brandenburg (73,7 Prozent) ist der Anteil höher.
  • Die Badener zahlen den deutschlandweit geringsten Anteil ihres Einkommens für ihre Kaltmiete – nur 14,2 Prozent. Ein weiteres Motiv für die überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit
    mit ihrem Haushaltseinkommen.

Werden Badener wirklich unglücklicher?