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Neues von der Kombilösung - Kriegsstraße am Sonntag voll gesperrt

Karlsruhe (pm/bo) Es geht voran: Neue Bilder des Innenausbaus des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels, geben erstmals den Blick auf die sichtbare Gestaltung einer Kombilösungs-Haltestelle. Die unterirdische Station Durlacher Tor macht sich damit als erste Haltestelle fein für den kommenden Fahrgastbetrieb. Und auch an andere Stelle gehen die Bauarbeiten weiter. Am Sonntag, den 23. Februar, erhält das Baufeld O 3 einen Hochbaukran. Daher wird die Kriegstraße in dieser Zeit für den Auto- und Radverkehr voll gesperrt werden.

Foto: Kasig

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Das Durlacher Tor macht sich fein für den Fahrgastbetrieb

Der Innenausbau des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels unter der Kaiserstraße zwischen Gottesauer Platz und Mühlburger Tor mit dem Südabzweig vom Marktplatz in die Ettlinger Straße macht in einer der künftigen, sieben neuen unterirdischen Haltestellen einen sichtbaren Schritt nach vorne: Neue Bilder der Kombilösung zeigen, wie das Raumgerüst in der Haltestelle Durlacher Tor abgebaut wird. Endlich gibt es einen ersten freien Blick auf die geplante und hier sichtbare Gestaltung einer Kombilösungs-Haltestelle. Die unterirdische Station Durlacher Tor macht sich damit als erste Haltestelle fein für den Fahrgastbetrieb.

Dennoch gibt es in den Haltestellen und den dazwischenliegenden Tunnelabschnitten noch genügend Arbeit für die unterirdisch tätigen Handwerker. Der Haltestellenraum ist komplett mit fast weißen Betonwerksteinen und Verkleidungselementen aus einem leichteren Material verkleidet. Auch liegen bereits die elektrischen Kabel, Sensoren, Lautsprecher und andere Geräte hinter beziehungsweise in der Verkleidung. Doch in den Bahnsteigkörpern der Haltestelle Durlacher Tor, den als Kabeltrassen ausgebildeten Notgehwegen in den Tunnelabschnitten sowie in den Betriebsräumen auch aller anderen Haltestellen wird in vielen Gewerken an der Fertigstellung der unterirdischen Verkehrsanlage gearbeitet.

Kriegstraße am Sonntag voll gesperrt

Insbesondere die Installation der elektrotechnischen Ausrüstung erfordert erheblichen Aufwand – komplexe Systeme, die dem Betrieb der Straßenbahnen und Stadtbahnen dienen ebenso wie der Sicherheit der Fahrgäste, müssen eingebaut und funktionsfähig gemacht werden. Zum Bauen sind allerdings auch Kräne notwendig: Als nächstes erhält das Baufeld O 3 einen Hochbaukran: Am Sonntag, 23. Februar, wird unter Vollsperrung der Kriegsstraße der Kran in der Baugrube im Ostteil des Baufeldes zwischen Adlerstraße und Rüppurrer Straße aufgestellt.

Umleitung eingerichtet

Der Auto- und der Radverkehr auf der Kriegsstraße in Fahrtrichtung Osten werden dann ab Ettlinger Straße - Anlieger erst ab Adlerstraße - über die Baumeisterstraße zur Rüppurrer Straße und zum Mendelssohnplatz geleitet. Im östlichen Teil des Baufelds O 3 zwischen Mendelssohnplatz und Kreuzstraße sind die Betonbauer mit dem Ingenieurbau ebenso beschäftigt wie die Spezialtiefbauer noch mit dem Ankern in der untersten, der zweiten Ankerlage oder auch weitere Arbeiter mit dem Auftragen von Spritzbeton auf den Baugrubenverbau. So werden die Bohrpfähle oder Spundwände geglättet und können dann als rückwärtige Schalung beim Bau der Tunnelwände genutzt werden. Für den restlichen Aushub aus der Baugrube wird die Kriegsstraße in Fahrtrichtung Osten zwischen Meidinger Straße und Rüppurrer Straße vom 27.Februar bis 9. April auf einen Fahrstreifen eingeengt. Im unmittelbaren Bereich des Mendelssohnplatzes bleibt die Kriegsstraße allerdings zweistreifig.