//CPD_RS Changed Position und Settings-ID (function(h,e,a,t,m,p) { m=e.createElement(a);m.async=!0;m.src=t;m.type="text/plain";m.setAttribute("data-usercentrics","heatmap.it");p=e.getElementsByTagName(a)[0];p.parentNode.insertBefore(m,p); })(window,document,'script','https://u.heatmap.it/log.js');
Current track
Title Artist


So sieht das neue Liniennetz in Karlsruhe aus

Karlsruhe (pm/cmk) Fahrgäste können künftig schneller per Tram oder Stadtbahn im neuen Tunnel die Fächerstadt durchqueren, barrierefrei an den unterirdischen Haltestellen aussteigen und somit komfortabel sämtliche Bereiche der Fußgängerzone sowie der angrenzenden Innenstadt erreichen – diese und zahlreiche weitere Verbesserungen waren am Donnerstag Thema im Karlsruher „Südwerk“. Dort präsentierten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) der Bürgerschaft ihr neues Liniennetzkonzept.

Grafik: KVV

  • Weitere Beiträge in: Karlsruhe

Finales Konzept soll optimiertes und stabiles Netz anbieten

Das optimierte Liniennetz soll mit der Fertigstellung der Kombilösung Ende 2021 vollumfänglich in Betrieb gehen. „In den zurückliegenden Jahren mussten sich unsere Fahrgäste baustellenbedingt mit provisorischen Liniennetzen zufriedengeben und immer wieder auf wechselnde Liniennetzvarianten einstellen – dies gehört mit der Einführung des neuen Liniennetzkonzepts zur Inbetriebnahme der Kombilösung der Vergangenheit an“, betonte Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Er wies auch darauf hin, dass es durch die dynamische Entwicklung der Stadt und Region Karlsruhe in den vergangenen Jahren Anpassungsbedarf für das zukünftige Liniennetzkonzept gegeben habe. „Mit dem nun vorliegenden finalen Konzept können wir den Bürgern nun ein in vielerlei Hinsicht optimiertes und stabiles Netz anbieten“, sagte Ascan Egerer.

Tram-Linien zum Teil umbenannt

Im Rahmen der Informationsveranstaltung erläuterte Ralf Messerschmidt, Unternehmensbereichsleiter Betrieb bei den VBK, detailliert die diversen Änderungen, die mit dem neuen Liniennetz einhergehen. Unter anderem werden mehrere Tram-Linien umbenannt oder verkehren künftig auf einem neuen Fahrweg. Sämtliche Stadtbahnlinien aus der Region, die bisher über die oberirdische Route Hauptbahnhofsvorplatz – Poststraße – Tivoli – Werderstraße – Rüppurrer Tor – Kronenplatz in Richtung Innen- oder Oststadt unterwegs waren, werden künftig alle nur noch im Tunnel die Stadt durchqueren. Dies betrifft neben den Linien S1 und S11 auch die Linien S4, S7 und S8. Die S52 wird auf ihrem neuen Routenverlauf ebenfalls in den Tunnel in Richtung Haltestelle „Marktplatz (Pyramide)“ geleitet. Auf der West-Ost-Achse durch den Tunnel verkehren die Stadtbahnlinien S2, S5 und S51.

Geänderter Routenverlauf bei innerstädtischen Linien

Mit Blick auf die innerstädtischen Straßenbahnlinien erläuterte der VBK-Betriebsleiter, dass künftig die beiden Tramlinien 1 und 2 im Tunnel verkehren werden. Die Linien 3 bis 5 verkehren oberirdisch – zumeist mit geändertem Routenverlauf und in der Folge auch mit teilweise anderer Liniennummer. So verkehrt die VBK-Tram-Linie 1 beispielsweise künftig ausgehend von Neureut-Heide über die Haltestelle Mühlburger Tor in den Tunnel und auf der West-Ost-Achse über die Haltestellen Europaplatz, Marktplatz (Kaiserstraße), Kronenplatz, Durlacher Tor / KIT Campus Süd in Richtung Durlach (sowie in umgekehrter Richtung).

Stadt dank Tunnel schneller durchqueren

Die neue Führung von Stadtbahn- und Tram-Linien durch den neuen Tunnel ermöglicht es insgesamt, das Karlsruher Stadtgebiet mit den jeweiligen Bahnen schneller zu durchqueren. Diese Beschleunigung des ÖPNV wirkt sich für die Fahrgäste spürbar in kürzeren Fahrtzeiten der AVG- und VBK-Bahnen auf den einzelnen Linien aus. Für die Fahrgäste ist die Karlsruher Innenstadt über mehrere neue unterirdische Haltestellen künftig sehr gut erreichbar. Ausnahmslos alle Linien bedienen den Innenstadtbereich mindestens entlang einer Kante im Rechteck Europaplatz, Karlstraße, Ettlinger Tor und Marktplatz. Am Marktplatz befinden sich die neuen unterirdischen Haltestellen „Marktplatz (Kaiserstraße)“ und „Marktplatz (Pyramide)“, im westlichen Bereich der Innnenstadt die unterirdische Haltestelle „Europaplatz“ und oberirdisch die Haltestelle „Europaplatz/Postgalerie“. Der östliche Bereich der Innenstadt wird über die Haltestelle „Kronenplatz“ erreicht. Wer ein Ziel im südlichen Bereich der Innenstadt erreichen möchte, kann vom Hauptbahnhofsvorplatz kommend bereits an der Haltestelle „Ettlinger Tor/Staatstheater“ aussteigen. Auch hier gibt es jeweils eine ober- und eine unterirdische Haltestelle.

Grafiken: VBK