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Viele betrunkene Jugendliche auf Faschingsumzügen

Karlsruhe (pol/lk) - Nach den Faschingsumzügen am Wochenende zieht das Polizeipräsidium Karlsruhe eine überwiegend positive Bilanz. Allerdings wurden die Jugendschutzteams durch den übermäßigen Alkoholkonsum Jugendlicher stark gefordert.

Foto: dnw

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Ruhiges Faschingswochenende

Das Wochenende hat am Freitag mit dem Nachtumzug in Langenbrücken begonnen, gefolgt von den Veranstaltungen am Samstagnachmittag in Philippsburg, Östringen und Schöllbronn. Am Sonntag waren die Umzüge in Durlach, Forchheim, Karlsdorf-Neuthard, Hambrücken und Rheinhausen . Insgesamt gesehen kann die Polizei ein überwiegend ruhiges Faschingswochenende vermelden bei teils keinen oder nur geringfügigen Störungen. Es gab lediglich vereinzelte Delikten von gefährlicher und einfacher Körperverletzung sowie Widerstandshandlungen.

Betrunkene Jugendliche fallen auf

Besonders beim Durlacher Umzug am Sonntagnachmittag mit geschätzten 60.000 Besuchern hatten die Jugendschutzteams alle Hände voll zu tun. Insgesamt sprachen sie über 450 Jugendliche an. 24 Betrunkene mussten an ihre Eltern überstellt werden, 57 Platzverweise wurden ausgesprochen - meist wegen sich anbahnender Auseinandersetzungen von betrunkenen Jugendlichen.

Spitzenwerte bis knapp zwei Promille

Bis an knapp zwei Promille heranreichende Alkoholwerte bei Jungen und Mädchen waren bei allen Umzügen mehrfach zu verzeichnen. Bei solchen Alkoholwerten ist nicht nur die Gesundheit in Gefahr, sondern auch der möglicherweise schon vorhandene oder noch in Aussicht stehende Führerschein. Das Polizeipräsidium Karlsruhe reagiert entsprechend und weist darauf hin, dass bei Verdacht auf eine Konsumgewohnheit von Alkohol entsprechende Meldungen an die zuständigen Führerscheinstellen vorgelegt werden.