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KSC will gegen Kiel Negativtrend beenden - Ben-Hatira verstärkt die Karlsruher

Karlsruhe (jl) Da haben sie die Blau-Weißen so viel vorgenommen in Dresden und dann war der Start ins Fußballjahr 2020 eine Ernüchterung. Mit 1:0 verloren die Karlsruher in Dresden und damit ist es jetzt richtig eng im Tabellenkeller. Zwar bleibt der KSC auf Platz 15, aber Wehen Wiesbaden ist nun auf Platz 16 Punktgleich. Auch Nürnberg auf Platz 17 mit 19 Punkten und Dresden letzter mit 16 Punkten sind in Schlagdistanz. Somit wäre ein Dreier für die Badener nun extrem wichtig, um zumindest ein bisschen Durchatmen zu können. Möglicherweise können die Karlsruher bei dieser Aufgabe auf einen weiteren Neuzugang setzen, am Freitag wurde Änis Ben-Hatira im Wildpark gesichtet.

Symbolbild: GES / Markus Gilliar

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Tabellenzehnter ist zu Gast im Wildpark

Möglich ist das am Samstag um 13 Uhr im Wildparkstadion gegen Holstein Kiel. Zwar verloren die Karlsruher das Hinspiel in Kiel mit 2:1, aber auch Kiel konnte seit vier Spieltagen nicht mehr gewinnen. Der KSC wartet seit drei Spieltagen auf drei Punkte.

Wichtig ist es den Kopf jetzt nicht in den Sand zu stecken. Die Spieler müssen weiterhin an ihre Stärken glauben. Gegen Kiel spielte der KSC nur zweimal in der Geschichte. 1978 im DFB-Pokal, da gab es eine 5:2 Niederlage für die Blau-Weißen. Damit wäre es nun endlich mal an der Zeit gegen die Störche einen Sieg zu holen. Dadurch würde der KSC auch bis auf einen Punkt an die Holsteiner aufrücken. Lediglich vier Punkte trennen die beiden Teams – die Liga ist weiterhin richtig eng zusammen. 

Verstärkung für den Sturm

Der KSC hat kurz vor dem Ende der Transferperiode gleich noch zweimal auf dem Markt zugeschlagen. Mit Babacar Guéye kommt ein weiterer Spieler aus der Bundesliga. Der 25-jährige Senegalese kam beim SC Paderborn in der laufenden Spielzeit nicht mehr zum Einsatz. Sportdirektor Oliver Kreuzer hat hohe Erwartungen an den Stürmer: „Wir freuen uns, mit Babacar Guéye eine zusätzliche Option für unsere Offensive gewonnen zu haben“. Ob Guéye am kommenden Samstag schon von Anfang an ran darf bleibt noch offen. Falls Alois Schwartz etwas mehr in die Offensive gehen wird, wäre er eine Option. Offensichtlich haben sich die Karlsruher zudem mit einem offensiven Mittelfeldspieler verstärkt, so wurde am Freitag Änis Ben-Hatira in der Geschäftsstelle des Zweitligisten gesichtet. Ben-Hatira war zuletzt vereinslos, zuvor spielte er unter anderem für Herta BSC Berlin, Eintracht Frankfurt und Darmstadt 98.

Wiedersehen mit Meffert und Reese

Mit Jonas Meffert und Fabian Reese kommen zwei ehemalige KSC-Spieler zurück in den Wildpark. Beide waren zur Winterpause 2017 ausgeliehen worden und sollten dem KSC helfen die zweite Liga zuhalten. Das ging am Ende richtig in die Hose –der KSC stieg als Tabellenletzter ab. Da wird sich Jonas Meffert lieber an die Zeit zwischen 2014 bis 2016 erinnern – da spielte er mit dem KSC um den Aufstieg in Liga 1 mit. Nun bleibt zu hoffen, dass Alois Schwartz sein Team wieder aufrichten konnte und alle KSC-Fans am Samstag den ersten Heimsieg in 2020 bejubeln dürfen – los geht’s um 13 Uhr.