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KSC besiegt Unterhaching und holt sich Platz 2 zurück

Karlsruhe (jl) Nach der Niederlage gegen Wehen Wiesbaden, trennte sich der Karlsruher SC heute 4:0 von der Spielvereinigung Unterhaching. Damit hat sich der KSC auf den 2. Platz zurück gekämpft.

Foto: GES/Edith Geuppert

KSC gewinnt 4:0

Der KSC stand unter Zugzwang. Nach der Niederlage gegen Wehen Wiesbaden und den damit verlorenen zweiten Platz an die Hessen, wollten die Karlsruher nun im Fernduell die drei Punkte holen und hoffen, dass Wiesbaden zeitgleich gegen Zwickau Punkte liegen lässt. Allerdings war auch die Spielvereinigung Unterhaching nicht zu unterschätzen. Der bayrische Verein liegt aktuell zwar auf Platz 10, wir mit dem Aufstieg also nichts mehr zu tun haben, dennoch sind die Münchner Vorstädter immer für eine Überraschung gut, auch wenn sie gerade einen kleinen Durchhänger haben. Vor der Winterpause noch auf dem 5.Platz, stehen die Hachinger nun auf Platz 10. Über einen Monat konnte das Team kein Spiel mehr gewinnen. Daher hat sich der KSC viel vorgenommen um diese Serie nicht zu beenden. Daniel Gordon musste aufgrund einer Gelbsperre pausieren – für ihn rutsche Christoph Kobald in die Innenverteidigung, Manuel Stiefler rutschte ins defensive Mittelfeld und Burak Camoglu durfte auf der Außenbahn starten.

KSC startete druckvoll

Der KSC legte zu Beginn gleich ein ordentliches Tempo hin, um den Gästen klar zu machen, wer hier im Wildpark das Sagen hat. Die Blau-Weißen attackierten die Hachinger früh in der eigenen Hälfte, so gabs es auf Seiten der Bayern viele Ballverluste. Allerdings auch noch keine klare Tor-Chancen für den KSC. Das erste Ausrufezeichen setzte dann der Karlsruher Marvin Pourié. Er kam von der Strafraumgrenze zum Tor Abschluss. Torhüter Nico Mantl im Hachinger Tor musste sich lang machen um den Ball noch ins Aus zu klären.

KSC hatte nun viele Chancen

In der 16. Minute hatte David Pisot die bis dahin größte Chance zur Führung. Nach einem Eckball kam der Abwehrspieler zum Abschluss – doch der Unterhachinger Torhüter konnte wieder in letzter Sekunde retten.Die Chancen für den KSC kamen nun Schlag auf Schlag. Marco Thiede mit einem starken Fernschuss – wieder war Mantl zur Stelle. Von Haching war bis auf einen Schuss aus 40 Metern bis dato nicht viel zu sehen. Marc Lorenz hatte dann in der 29. Minute die nächste KSC Chance, scheiterte allerdings ebenfalls am Torhüter der Hachinger.

Haching mit den ersten Chancen

Im Gegenzug kam dann auch Haching gefährlich vor das Tor der Karlsruher. Sascha Bigalke nutze ein Blackout in der KSC Abwehr, Benni Uphoff war aber hellwach und parrierte. Das beflügelte die Unterhachinger – in der 33 Minute nutzen sie eine weitere gute Chance nicht. Wieder war es Sascha Bigalke der im Strafraum frei zum Schuss kam, den Ball aber knapp über die Latte ballerte. Der KSC lies sich nun etwas verunsichern. Wenn die Möglichkeit für einen Konter mal da war, trapten die KSC-Jungs nur mit, anstatt voll auf Angriff zu gehen. In der 45. Minute war der Ball dann im Tor, allerdings zählte der Treffer nicht für den KSC, da Fink im Abseits stand.

Halbzeitstand 0:0

So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Um hier zu einem Heimerfolg zu kommen musste der KSC jetzt eine ganze Schippe drauflegen. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – 5 Euro fürs Phrasen-Schwein!  Zum Ende der ersten Hälfte haben die Hachinger gemerkt – hier im Wildpark könnte etwas zu holen sein. Daher musste der KSC mit einer anderen Einstellung aus der Kabine kommen und das Spiel wieder in die Hand nehmen. Trainer Schwartz hatte nicht gewechselt – die Teams blieben unverändert.
Die erste Chance hatte dann wieder der Karlsruher SC. Manuel Stiefler streckte den Ball schön auf Marvin Pourié durch, der zum Abschluss kam. Das Leder ging am linken Pfosten vorbei ins Aus. In der 51. Minute war es dann soweit – eine katastrophale Unstimmigkeit in der Hachinger Abwehr nutze der KSC. Der Ball kam hoch auf das Tor der Hachinger, Keeper Mantl war am Rande des Strafraums zur Stelle, allerdings auch einige Abwehrspieler, da sich keiner entscheiden konnte wer den Ball klären will, köpfte Mantl den Ball unter Druck weg und zwar direkt zu Anton Fink, der aus circa 30 Meter abzog und den Ball zur 1:0 Führung ins leere Tor schoss.

Haching hatte den Ausgleich auf dem Fuß

Haching hatte in der 58. Minute dann die Riesenchancen zum Ausgleich. Bei zwei aufeinanderfolgenden Torabschlüssen der Hachinger war Benni Uphoff zur Stelle und rettete die Führung für die Blau-Weißen. Die kurze Drangphase der Hachinger überstanden die Karlsruher und hatten wieder zwei kleine Chancen in der Folge. Beide gingen leider knapp am Tor vorbei. Nach einer kleinen Ruhephase legte der KSC nach. In der 69. Minute setzte Marvin Pourié seinen Kollegen Damian Roßbach perfekt in Szenze. Nach einer Flanke von Wanitzek köpfte Pourié den Ball zu Roßbach, der in der Mitte komplett frei Stand, und so zum 2:0 erhöhen konnte. Das Tor gab dem KSC nun die benötigte Ruhe in diesem Spiel.

KSC hatte noch nicht genug

In der 72. Minute kam Marc Lorenz über links und flankte wunderschön in die Mitte und da stand Marvin Pourié und köpfte zum 3:0 ein. In der 85. Minute legte Marvin Pourié noch einen drauf. Nach einer Flanke von rechts leitete Stiefler schön weiter und in der Mitte stieg Purié am höchsten und köpfte zum 4:0 ein. Nun hatten die Karlsruher leichtes Spiel, diese Führung zu verwalten. So blieb es dann auch bis zum Ende.
Der KSC macht einen wichtigen Schritt im Aufstiegsrennen und dieser Sieg war verdammt wichtig, denn Wehen Weisbaden konnte in Zwickau nicht gewinnen, daher steht der KSC nun wieder auf dem zweiten Tabellenplatz.