KSC startet mit einem Sieg ins neue Jahr

Würzburg/ Karlsruhe (jl) Im enorm wichtigen Auftaktspiel im Jahr 2021 schlägt der KSC den Tabellenletzten Würzburger Kickers mit 2:4. Damit endet für den KSC eine Serie von drei Niederlagen in Folge.

Foto: GES/Helge Prang

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KSC startet motiviert in 2021

Der KSC wollte nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, mit einem Sieg ins neue Jahr starten. Der Jahresabschluss 2020 war überhaupt nicht erfolgreich für die Blau-Weißen. Drei Niederlage gab es in den Englischen Woche. Gerade mal 10 Tage Pause gab es für die Fußballer - aufgrund von Corona ist der Terminkalender in den beiden höchsten deutschen Spielklassen sehr eng getaktet. Daher blieb kaum Zeit zum Verschnaufen nach den Feiertagen. Christian Eichner hat etwas umstellen müssen. Phiipp Heise fog gegen den HSV mit Gelb-Rot vom Platz und musste so gegen Würzburg pausieren, er wurde von Dirk Carlson ersetzt. Zudem musste Malik Batmaz für den etwas defensiveren Lukas Fröde weichen. Der KSC will wieder in die Spur zurückfinden und der Grundstein sollte an diesem ersten Samstag im Jahr 2021 in Würzburg gelegt werden.

Frühe Verwarnung für den KSC

Genau acht Sekunden waren von der Uhr, da Griff Schiedsrichter Benjamin Cortus schon in seine Brusttasche und zog die Gelbe Karte für Dirk Carlon heraus. Der Abwehrspieler war zu spät am Ball und trat seinem Gegenspieler auf den Knöchel. Damit reihte sich Carlson auf Platz zwei der "schnellesten Verwarnungen" in der zweiten Liga ein. Zudem schränkte diese frühe Karte den KSC-Verteidiger natürlich deutlich ein.

KSC bestraft Würzburger Fehler

Der KSC ging nach 12 Minuten mit 0:1 in Führung. Die Würzburger wurden nach einem flachen Abstoß von Torhüter Giefer direkt attackiert und Gondorf konnte sich den Ball erobern, setzte Lorenz auf der linken Seite in Szene und dieser flankte punktgenau in die Mitte, wo Benjamin Goller ganz alleine stand und so zum 1:0 einschieben konnte. Dieses schlampige Aufbauspiel der Würzburger wurde direkt bestraft und brachte dem KSC nun etwas Ruhe in diesem Spiel. Nach 20 Minute schossen die Würzburger das erste Mal auf das KSC-Tor - der Abschluss von Baumann war für Gersbeck im Gehäuse kein Problem.

Fröde fehlt gegen Fürth

Schiedsrichter Cortus hatte weiterhin Spaß Karten zu verteilen. In der 21. Minute erwischte es Lukas Fröde und diese hat Auswirkungen. Es war die fünfte Gelbe Karte für Fröde, damit fehlt er am kommenden Freitag gegen Greuther Fürth. Wenn Cortus weiter so im Kartenfieber bleibt, wäre es auch für Wanitzek und Bormuth gefährlich, diese beiden hatten ebenfalls vier Gelbe-Karten gesammelt und könnten mit einer weiteren eine Zwangspause erzwingen.

Würzburg im Mittelfeld komplett überfordert

Der KSC schlug in der 28. Minute wieder zu. Wanitzek war der Taktgeber für den zweiten KSC Treffer. Dieses Tor war sauber herausgespielt, das Mittelfeld der Würzburger war mit den Karlsruhern komplett überfordert. Wanitzek setzte sich super durch, nahm Hofmann im Strafraum mit, dieser ließ den Ball wieder zu Wanitzek prallen, dieser sah auf links Lorenz, nahm diesen mit und Lorenz flankte Flach in die Mitte zurück, wieder auf Wanitzek der direkt verwandeln konnte.

Wanitzeks Glück hielt nur kurz

Gerade hatte Wanitzek den KSC noch Jubeln lassen, da lies er die Würzburger Jubeln. Nach einer Ecke wollte Wanitzek, am kurzen Pfosten, die Hereingabe klären - er fälschte den Ball aber so unglücklich ab, dass Gersbeck im Tor nicht mehr reagieren konnte und der Kugel nur noch hinterher schauen konnte, wie sie im Netz einschlug. Das zweite Tor für Wanitzek an diesem Nachmittag leider einmal ins falsche Tor.

Wanitzek der Mann der ersten Hälfte

3:1 kurz vor der Pause und wieder war es Wanitzek. Der zog aus 19 Metern ab und schlenzte den Ball wunderschön ins linke Eck - keine Chance für Torhüter Giefer. Dieser wurde komplett alleine gelassen, da die Abwehr der Kickers auch keine Gegenwehr leistete diesen Schuss von Wanitzek zu verhindern. In diesem Fall ein lupenreiner Hattrick für Marvin Wanitzek - mit etwas Ironie natürlich.

KSC mit Führung zu Pause

Nach der ersten Hälfte führte der KSC die Partie mit 3:1 an. Das war auch verdient. Würzburg hatte zwei eigenen Torabschlüsse. Das Tor für die Kickers machte aber der KSC in Form von Marvin Wanitzek, der unglückliche abfälscht wurde und im eigenen Tor landete. Die Würzburger hatten viele Probleme im Mittelfeld, bekamen den KSC nicht richtig in den Griff - der KSC hatte mehr vom Spiel und die besseren Chancen.

KSC spielte munter weiter

Nach der Pause gab es keine Wechsel beim KSC. Würzburg wechselte dreimal. Es half aber alles nichts. Nach 48 Minuten erhöhte der KSC auf 1:4. Giefer klärte den Ball schwach gegen Hofmann - weit vor dem eigenen Strafraum - der Ball landete vor den Füßen von Jerome Gondorf, dieser zog aus zirka 35 Metern direkt auf das leere Tor ab, und traf zum 1:4 für die Badener.

Carlson musste Duschen gehen

In der 58. Minute war der Arbeitstag für Dirk Carlson beendet. Recht unnötig kassierte der Abwehrspieler die zweite Gelbe Karte an diesem Nachmittag und damit Gelb-Rot. Damit schwächte er sein Team stark. Der KSC musste nun noch 30 Minuten in Unterzahl klarkommen.

Würzburg verkürzte

Wieder war es ein Eigentor. Ping Pong im KSC Strafraum und Christoph Kobald stand falsch bekam den Ball als letztes an den Fuß und von da hüpfte der Ball ins KSC Tor. Blieb nun nur zu hoffen, dass dieses Tor den Würzburgern nicht nochmal einen Auftrieb geben wird.

KSC zog sich zurück

Der KSC nahm das Tempo nach dem Platzverweis raus. Würzburg hatte nun etwas mehr vom Spiel. Die Blau-Weißen lauerten nun auf Konter Möglichkeiten. Die Würzburger warfen in der Schlussphase alles nach vorne um das unmögliche eventuell doch noch möglich zu machen. Ein Anschlusstreffer würde hier nochmal ordentlich Spannung in die Schlussphase bringen.

KSC startet mit Sieg ins neue Jahr

Am Ende lies der KSC aber nichts mehr zu. Die Blau-Weißen verteidigten konsequent und nehmen damit wichtige drei Punkte aus Würzburg mit nach Karlsruhe. Damit endete für den KSC die Serie von drei Niederlagen in Folge mit dem Auftaktsieg im Jahr 2021. Am Freitag empfängt der KSC dann den Tabellendritten Greuther Fürth im Wildparkstadion.


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