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KSC und Nöttingen müssen im Pokal ran

Karlsruhe (pm/cmk) Der morgige Mittwoch steht ganz im Zeichen des Fußballs - dann werden die Finalplätze des bfv-Rothaus-Pokals ausgespielt. Der Verbandsligist VfB Gartenstadt tritt gegen den Drittligisten KSC an, Nöttingen muss derweil gegen den Regionalligisten Waldhof Mannheim sein Können unter Beweis stellen. Die Gewinner der beiden Partien stehen dann im Finale (25.05.2019), der Endspielsieger qualifiziert sich automatisch für den DFB-Pokal.

Foto: GES

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Gartenstadt vs. KSC

Der klassenniedrigste der vier Mannschaften, der Verbandsligist VfB Gartenstadt, trifft um 18:30 Uhr im Stadion des VfR Mannheim auf den aktuellen Tabellenzweiten der  Dritten Liga, den Karlsruher SC. „Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie derart im Rampenlicht steht, der ganze Verein fiebert diesem Spiel entgegen und wir werden alles dafür tun, damit es ein Fußballfest wird“, freut sich VfB-Coach Dirk Jörns auf die Partie. Die Aufgabe des Verbandsligisten werde es sein, alles dafür zu tun, um das Niveau so lange wie möglich mitzuhalten. Entsprechend lobt Gartenstadts Trainer den Verein aus der Fächerstadt: „Wir werden auf eine sehr gute Mannschaft treffen, der KSC wird von der Intensität und der individuellen Qualität ein völlig neues Niveau darstellen. Grundsätzlich sind wir aber eine Mannschaft, die sich auch gegen so einen Gegner nicht verstecken und das Spiel so lange wie möglich offen halten will.“

Pflichtaufgabe für die Karlsruher

Das Pokal-Halbfinale ist für den Karlsruher Sport-Club eindeutig eine Pflichtaufgabe, das weiß auch Chefcoach Alois Schwartz: „Klar müssen wir das Spiel gewinnen, das ist unser Anspruch.“ Letztendlich sei im Pokal aber immer alles möglich, deswegen müsse man die Aufgabe hundertprozentig angehen. Trotzdem werden einige Spieler vor dem wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag in Wiesbaden geschont: „Wir werden mit Sicherheit auch Spieler einsetzen, die bisher weniger gespielt haben. Die können dann dem Trainer zeigen ‚mit mir kannst du auch rechnen‘.”

Nöttingen vs. Waldhof Mannheim

Im zweiten Halbfinale  empfängt der FC Nöttingen um 19:30 Uhr den aktuellen Spitzenreiter der Regionalliga Südwest, den SV Waldhof Mannheim. FCN-Coach Michael Wittwer freut sich auf die Partie, weiß aber auch um die Qualität des Gegners: „Natürlich sind wir als Oberligist in dieser Begegnung der Underdog. Mannheim spielt eine starke Saison, trotzdem nehmen wir die sportliche Herausforderung an und möchten die Überraschung schaffen. Dass das nicht einfach wird ist uns allen bewusst, am Spieltag muss schon alles passen, wenn wir das Unmögliche schaffen wollen. In der Vergangenheit haben wir aber schon öfter gezeigt, dass wir „einen Großen“ ärgern können.“

Waldhof “mit einer Nasenspitze voran”

Waldhof-Trainer Bernhard Trares erwartet ein „wahnsinnig schweres Spiel, bei dem Nöttingen alles in die Waagschale werfen wird, um das Spiel zu gewinnen.“ Als klaren Favorit sieht er seine Mannschaft nicht unbedingt, sein Team gehe aber „mit einer Nasenspitze voran“ in die Begegnung. Gegner Nöttingen bescheinigt Trares eine sehr gute Mannschaft, gegen die der SV Waldhof eine „top Leistung braucht, um ins Endspiel zu kommen.“ Ein möglicher Finaleinzug würde auch die Qualifikation für den DFB-Pokal bedeuten, was laut dem 53-jährigen Traienr für die Stadt und das Umfeld „etwas ganz Besonderes“ wäre.

Endspiel im Mai

Das Finale um den bfv-Rothaus-Pokal findet dann am 25.05.19 im Rahmen des landesweiten „Finaltags der Amateure“ statt. Der Sieger des bfv-Rothaus-Pokals qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in der Saison 2019/20.