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KSC vor Schlüsselspiel gegen Wehen Wiesbaden

Karlsruhe (jl) Hören will man es rund um den Wildpark noch nicht, aber mit dem Top-Spiel am Sonntag gegen Wehen Wiesbaden steht für den KSC eine richtungsweisende Partie an. Verlieren die Karlsruher, nimmt Wehen den zweiten Tabellenplatz ein – gewinnt der KSC, wird der Abstand um sechs Punkte auf den Relegationsplatz vergrößert.

Foto: GES / Helge Prang

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Sechs-Punkte-Spiel

„Jedes Spiel ist richtungsweisend, wir stehen fast am Ende der Saison und haben noch sieben Spiele. Aber ich muss trotzdem sagen: Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir wissen was passiert und auf was es ankommt. Wehen muss auch noch gegen Osnabrück spielen. Wir wissen alle, dass Wehen momentan offensiv die stärkste Mannschaft in der Liga ist, aber wir haben unsere Qualitäten und wir sind eine Mannschaft – wir sind eine Gemeinschaft und das rufen wir auch wieder ab“, so Top-Stürmer Marvin Pourié vor dem Spiel am Sonntag.

2.468 Fans reisen mit

An Unterstützung mangelt es den Blau-Weißen nicht. Aus Karlsruhe werden 2.468 Fans mit nach Wiesbaden reisen – das Kartenkontingent wurde komplett ausgeschöpft. „Ich hoffe, dass es hilft. Wir sind auf jede Unterstützung angewiesen. Es ist oft so, wenn wir zuhause spielen und es nicht gleich rund läuft, dass viel Missstimmung da ist und die können wir gerade nicht brauchen. Wir müssen alles unterordnen und auch mal einen Fehler akzeptieren, sodass wir einfach gemeinsam bis zur 95. Minute die Mannschaft anfeuern. Die Mannschaft möchte. Das hat sie gezeigt, sie hat einen guten Charakter. Die Mannschaft hat das Potenzial und vielleicht können wir auch mit den Zuschauern das ein oder andere Prozentteil dazu gewinnen“, so Trainer Alois Schwartz vor dem Top-Spiel.

Hinspiel mit 2:5 verloren

Der KSC hat etwas wieder gutzumachen, das Hinspiel verloren die Blau-Weißen mit 2:5 im Wildparkstadion. Zur Halbzeit lagen die Karlsruher schon mit 1:4 hinten. “Dieses Spiel ist aus den Köpfen”, versicherte Marvin Pourié. Wiesbaden hat die letzten drei Ligaspiele gewonnen. Darunter auch gegen den aktuellen Tabellenvierten Halle. Mit 57 geschossenen Toren haben die Hessen aktuell die stärkste Offensive der Liga. Trotzdem will Trainer Alois Schwartz von seinem Team keine Abwehrhaltung sehen:„Wichtig ist, dass wir mit einer Vollgas-Einstellung reingehen. Abwartend kommt man nicht ins Spiel, das ist auch passives Verhalten und das hat uns in letzter Zeit nicht gut getan. Wir müssen versuchen aktiv zu sein, wir müssen versuchen den Gegner unter Stress und Druck zu setzten um ihn auch zu Fehlern zu zwingen. Wenn wir das nicht machen, können die sich in einen Rausch spielen.“

Somit ist die Marschrichtung am Sonntag klar – die drei Punkte sollen mit heim genommen werden und wir dürfen uns alle auf ein spannendes Top-Spiel in Liga Drei freuen. Los geht’s in der Brita-Arena in Wiesbaden am Sonntag um 14 Uhr.