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KSC: “Wir sind in der Pflicht gegen Unterhaching”

Karlsruhe (jl) Ein bitteres Wochenende hatte der KSC hinter sich. Mit der Auswärtsniederlage gegen Wehen Wiesbaden verloren die Badener nicht nur das Spiel, sondern auch den Tabellenplatz zwei an die Hessen. Nun sind es noch 21 Punkte, die zu vergeben sind und Alois Schwartz sagte ganz klar: „Wir müssen punkten! Und zwar Dreifach! Wir haben uns selbst in die Situation gebracht, wir hatten genug Möglichkeiten vorher mal einen Schritt zu tun. Letztendlich habe ich auch vor dem Spiel gegen Wehen gesagt, auch wenn es auch mal schief gehen sollte – auch wenns Bitter gelaufen ist – es sind noch 21 Punkte zu vergeben, aber wir haben ab jetzt nichts mehr zu verschenken.“

Foto: GES / Markus Gilliar

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Haching in einer Formkrise

Auch Unterhaching hat nichts zu verschenken. Vor der Winterpause rangierten die Münchner Vorstädter noch auf Platz fünf. Nun stehen sie sieben Spieltage vor Ende der Saison auf Platz zehn. Das haben sich die Hachinger bestimmt anders vorgestellt. Der letzte Sieg ist über einen Monat her – trotzdem unterschätzt sie der KSC nicht: “Sie spielen einen technischen sehr guten und schnellen Fußball, haben sehr gute Außenbahnspieler und natürlich versuchen sie dann auch über ihr Umschaltspiel dem Gegner wehzutun”, schätzt Trainer Schwartz die Spielvereinigung ein.

Fink: “Aggressiv dagegenhalten”

Stürmer Toni Fink sagte vor dem Spiel gegen Unterhaching: “Wir müssen einfach aggressiv dagegenhalten. Die erste Halbzeit haben wir es gut gegen Wiesbaden gemacht, haben sie nicht zur Entfaltung kommen lassen. Das müssen wir auch im Heimspiel gegen Haching machen und dann glaube ich, dass wir die drei Punkte einfahren können.”

Das Hinspiel im Alpenbauer Sportpark ging 0:0 aus. Um weiter oben dran zu bleiben darf sich der KSC keine Fehler mehr erlauben – es wird nun ein Zweikampf mit Wehen Wiesbaden um Platz zwei.

Es kann nur gemeinsam gehen

Trainer Alois Schwartz schätzt die Unterstützung der Fans und hofft auch am Samstag im Wildpark auf die KSC-Anhänger: “Wir sind an einem Punkt angekommen an dem man sagen muss – wir müssen gemeinsam da durchgehen. Ich finde es immer toll. 3.000 Fans waren in Wiesbaden dabei und so wird es nur gemeinsam gehen. Ich hoffe, dass viele kommen und uns unterstützen, um dementsprechend die Punkte hier zu behalten.”

Verabschiedung der Gegengerade nach dem Spiel

Etwas mehr als 9.000 Karten sind für die Begegnung über die Theke gegangen. Das Wetter soll gut werden, daher dürfte der KSC noch mit einigen Kurzentschlossenen rechnen. Nach dem Spiel gibt es noch ein „Kurvefeschd“ zur Verabschiedung der Gegengerade. Diese wird für den KSC-Fanblock gegen Haching das letzte Mal geöffnet sein. Beim Heimspiel gegen Meppen am Ostersamstag ziehen die Fans auf die provisorische Tribüne in der Nordkurve um.

Los geht’s am Samstag um 14 Uhr im Wildparkstadion.