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KSC: Wird im Juni die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung beschlossen?

Karlsruhe (pm/cmk) Wie der Karlsruher SC am Mittwoch in einer Stellungnahme mitteilt, hat sich der Ausgliederungsausschuss des Vereins einstimmig für eine Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs in eine GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien, deren Komplementär eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist) ausgesprochen. Wenn alles nach Plan läuft, können die Mitglieder bei einer außerordentlichen Versammlung am 29. Juni 2019 darüber abstimmen.

Foto: GES/Helge Prang

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Ausschuss spricht sich für Ausgliederung aus

Bei der fünften Sitzung des Ausgliederungsausschusses des Karlsruher Sport-Clubs wurde dem Präsidium einstimmig die Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs in eine GmbH & Co. KGaA empfohlen. In den vergangenen Sitzungen wurde bereits das Modell einer GmbH & Co. KGaA und deren innere Struktur im Detail besprochen. Außerdem wurden der konkrete Satzungsentwurf der Kommanditgesellschaft auf Aktien und der Entwurf eines Gesellschaftsvertrages der Komplementär GmbH betrachtet und diskutiert. Die Ausgliederung würde insbesondere die Lizenzspielerabteilung, die U19 und die U17 betreffen.

Präsidium lobt die Zusammenarbeit

„Es freut uns sehr, dass wir in dieser homogenen Runde ergebnisoffen über eine solch wichtige Entscheidung für unseren Verein diskutiert haben. Transparenz und Mitsprache aller am KSC beteiligten Interessensgruppen war uns immens wichtig. Vielen Dank für die bisherige Zusammenarbeit im Ausschuss“, erklärten KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und die beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze.

Außerordentliche Mitgliederversammlung

In den kommenden Wochen werden damit alle notwendigen, rechtlichen Vorbereitungen in die Wege geleitet. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung, bei der alle Mitglieder über eine Ausgliederung abstimmen dürfen, soll nach aktuellem Stand am 29. Juni im Wildparkstadion stattfinden. Für eine Ausgliederung ist eine Dreiviertelmehrheit nötig. Geplant ist es, die Ausgliederung bei einem positivem Votum – aus steuerlichen Gründen – rückwirkend zum 31.12.2018 zu vollziehen. Alle relevanten Unterlagen müssten dann bis spätestens zum 31.08.2019 bei den zuständigen Behörden und Organisationen eingereicht werden.

Infoabende und Erklärvideo

Die Mitglieder des KSC sollen laut der Mitteilung in den kommenden Wochen umfangreich über die mögliche Ausgliederung informiert werden. Bevor alle Mitglieder per Post zur außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen werden, sind in der Region beispielsweise Infoabende mit KSC-Geschäftsführer Michael Becker geplant. Auch die Entwürfe der Satzung und des Gesellschaftsvertrags sollen zeitnah zur Verfügung stehen. Auch auf der Vereinshomepage sollen alle häufig aufkommenden Fragen beantwortet werden. Zudem soll ein Erklärvideo entstehen, in dem die Gründe und Strukturen einer Ausgliederung einfach und verständlich dargestellt werden. An den letzten beiden Heimspieltagen gegen die SG Sonnenhof Großaspach (4. Mai) und den Halleschen FC (18. Mai) wird es außerdem einen Infostand im Wildparkstadion geben.

Nächste Sitzung

Die Arbeit des Ausgliederungsausschusses ist mit der Empfehlung an das Präsidium noch nicht getan: Um den Ausschuss über den aktuellen Stand zu informieren, treffen sich zur nächsten Sitzung Präsidium, Vertreter des Verwaltungs- und Vereinsrates, des Wahlausschusses und des Ehrenrates, der Geschäftsführer und der Sportdirektor des KSC, Vertreter der organisierten Fanszene (Supporters e.V., Ultras), die Revisoren des Vereins, ein Vertreter des KSC-Freundeskreis e.V., weitere Vereinsmitglieder mit besonderen Verdiensten sowie die langjährigen externen Fachberater des Vereins, wie Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüferin am 13. Mai um 17 Uhr.