//CPD_RS Changed Position und Settings-ID (function(h,e,a,t,m,p) { m=e.createElement(a);m.async=!0;m.src=t;m.type="text/plain";m.setAttribute("data-usercentrics","heatmap.it");p=e.getElementsByTagName(a)[0];p.parentNode.insertBefore(m,p); })(window,document,'script','https://u.heatmap.it/log.js');
Current track
Title Artist


Mehr Blechschäden, weniger Verletzte – das ist die Unfallstatistik für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Karlsruhe/Pforzheim (pm/fvr/ln/lk) – Rund um Karlsruhe, Bretten und Bruchsal hat es im vergangenen Jahr mehr Unfälle gegeben als noch 2018. Trotzdem ist das Polizeipräsidium Karlsruhe mit der Bilanz zufrieden. Denn die Zahlen der schweren Unfälle und auch der Verkehrstoten sind zurückgegangen. Anders sieht es da aber beim Polizeipräsidium Pforzheim aus. Dort sind im letzten Jahr mehr Menschen auf den Straßen gestorben.

Foto: Symbolbild/Matton

Trotz Unfallplus positive Bilanz

24.859 Unfälle hat die Polizei im Stadt- und Landkreis Karlsruhe im letzten Jahr aufgenommen. Auch wenn das ein Plus von 166 Unfällen bedeutet, ziehen die Beamten eine positive Bilanz. Denn dabei handle es sich vor allem um sogenannte Kleinstunfälle ohne Personenschaden.

Weniger Verletzte

Tatsächlich zeigen die Zahlen sogar einen Rückgang an Verletzten und Toten. 2019 gab es insgesamt rund 4 Prozent weniger Unfallverletzte und 17Prozent weniger Tote. „Unsere Maßnahmen zielen auf Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen ab und all diese Zahlen sind zurückgegangen“, erklärt Martin Plate, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Karlsruhe.

Mehr Unfalltote beim Polizeipräsidium Pforzheim

Ganz anders sieht es bei der Statistik des Pforzheimer Polizeipräsidiums aus: dort sank die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle, dafür gab es aber mehr Verkehrstote. 42 Menschen kamen bei Unfällen rund um Pforzheim, Calw und Freudenstadt ums Leben. 2018 waren es insgesamt noch 24.

Unfallursache Nummer 1: Vorfahrtmissachtung

Um zukünftig weiter Unfälle zu vermeiden erwartet Plate von Autofahrern vor allem Aufmerksamkeit. Unter den Top Vier der Unfallursachen sind das Missachten der Vorfahrt, zu wenig Abstand und überhöhte Geschwindigkeit. Plate fasst zusammen: „Letztendlich muss der Verkehrsteilnehmer die Regeln mit der dazugehörigen Aufmerksamkeit beachten.“

Kinder haben im Auto höchstes Unfallrisiko

Selbstverständlich ist es auch wichtig sich anzuschnallen. Das gilt natürlich auch für Kinder. Darauf sollten Erwachsene unbedingt achten. Für Joachim Zwirner, Leiter des Führungs- und Einsatzstabs Verkehr, geht aus der Statistik hervor: „Das Kind hat quasi das höchste Risiko im Fahrzeug seiner Eltern.“ Mit 39 Prozent der Unfälle ist das Auto für Kinder das gefährlichste Verkehrsmittel, oft aufgrund eines fehlenden Kindersitzes. 

Insgesamt wurden 2019 bei Unfällen 189 Kinder verletzt und 19 schwer verletzt. Erfreulicherweise ist im letzten Jahr kein Kind auf Karlsruhes Straßen umgekommen.