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Zahl der COVID-19-Fälle im Südwesten steigt an

Baden-Württemberg (pm/ass) Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg stieg am Sonntag, laut dem Gesundheitsministerium, um weitere 150 an. Damit gibt es insgesamt 977 bestätigte COVID-19-Fälle. 

Foto: dpa-Bildfunk

Update 19:30 Uhr

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag vom Landesgesundheitsamt 150 weitere Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter an auf insgesamt 977.

Etwas mehr männliche Fälle

COVID-19 Fälle wurden mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54%). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis) bekannt. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird vom Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in "besonders betroffenen Gebieten" hoch. Die meisten Fälle gibt es derzeit im Landkreis Esslingen mit 111 Infizierten. 

Deutsche Bahn schränkt Regionalverkehr ab Dienstag ein

Aufgrund der Corona-Pandemie fährt die Deutsche Bahn ihren Regionalfahrplan herunter. Es werde schrittweise Einschränkungen im Regionalverkehr geben, bestätigte ein Konzernsprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

Notfallnummer nur vom Festnetz aus anrufen

Wer wegen des Verdachts auf eine COVID-19-Infektion eine Notfallpraxis erreichen will, darf die Notfallnummer nur vom Festnetz aus anrufen. Die Nummer laute 116 117 und habe keine Vorwahl, teilte die Kassenärztliche Vereinigung gestern mit. Anrufe von einem Mobiltelefon aus würden aus technischen Gründen über ein bundesweites Call-Center geleitet, das wegen des großen Andrangs jedoch völlig überlastet ist. Auf keinen Fall sollten Bürger eine der im Land eingerichteten Zentralen Annahmestellen für einen Corona-Abstrich direkt aufsuchen, sondern immer vorher erst Kontakt vom Festnetz aus über die Notfallnummer aufnehmen. Das gilt allerdings nur am Wochenende. Unter der Woche sind die Hausärzte die erste Anlaufstelle.

Covid-19-Fälle in der Region

  • LK Karlsruhe: 29 Infizierte
  • LK Calw: 34 Infizierte
  • LK Rastatt: 26 Infizierte
  • LK Freudenstadt: 7 Infizierte 
  • SK Baden-Baden: 5 Infizierte
  • SK Karlsruhe: 14 Infizierte
  • SK Pforzheim: 4 Infizierte

(Stand 15.03.2020, 19 Uhr. Quelle: SurvNet)

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei diesen Zahlen um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.