Current track
Title Artist


Sondierbohrungen für Sanierung der Oströhre am Tunnel Rastatt beginnen am Montag

Rastatt (pm/bo) Wie die Deutsche Bahn mitteilt, sollen ab Montag, 7. Oktober, Sonderbohrungen in Niederbühl, östlich und westlich der Rheintalbahn, stattfinden. Dafür müssen vorraussichtlich einzelne Bereiche der Ringstraße zeitweise gesperrt werden.

Symbolbild: Archiv

  • Weitere Beiträge in: Rastatt

Bohrungsbeginn am Montag, 7. Oktober

Die Deutsche Bahn führt zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt Bohrungen zur Untersuchung des Baugrundes in Niederbühl durch. Diese sollen der vertiefenden Planung für die Sanierung und die Wiederherstellung der Oströhre dienen. Die insgesamt rund zehn Sondierbohrungen starten voraussichtlich am Montag, 7. Oktober 2019, und sollen nach aktuellem Planungsstand bis Februar 2020. Die Arbeiten finden östlich der Rheintalbahn entlang der Ringstraße, im Bereich des Vereisungsschachtes 3, sowie westlich der Rheintalbahn statt.

Lärmintensive Bohrarbeiten unter der Woche

Gearbeitet wird laut Pressemitteilung der Deutschen Bahn ausschließlich tagsüber. Zwischen 8 und 19 Uhr können daher  lärmintensive Bohrarbeiten stattfinden. Da einige Versuche im Bohrloch über einen längeren Zeitraum erfolgen müssen, kann es allerdings auch zu Arbeiten am Wochenende kommen. Diese umfassen jedoch keine Bohrungen und seien aber nicht mit starken Lärmbeeinträchtigungen verbunden. Für die Sondierbohrungen östlich der Rheintalbahn müssen voraussichtlich einzelne Bereiche der Ringstraße zeitweise gesperrt werden.

Sondierungsbohrungen zur Untersuchung des Baugrundes

Als Folge der Havarie im August 2017 musste die Oströhre auf 160 Metern unter der Rheintalbahn mit Beton verfüllt werden. Im August 2019 stellte die Bahn gemeinsam mit der ARGE Tunnel Rastatt das technische Konzept für die Sanierung der Oströhre und die Fertigstellung des Tunnels vor: Zunächst sollen die letzten 200 Meter der Weströhre mit der Tunnelvortriebsmaschine aufgefahren werden. Anschließend wird die Rheintalbahn auf einer Länge von rund 700 Metern auf den Rohbau der Weströhre verlegt. Daraufhin kann die Oströhre im Havariebereich in offener Bauweise saniert werden. Im Rahmen der vertiefenden Planung der Sanierung sind nun Sondierungsbohrungen zur Untersuchung des Baugrundes notwendig.

Weiterführende Informationen gibt es hier.