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Hauptverhandlung in Baden-Baden: Polizist täuschte Ermittlungsverfahren vor, um seinem Sohn zu helfen

Baden-Baden (ass) Am Montag, den 14. Oktober um 13:30 startet die Hauptverhandlung mit einem 60-jährigen Polizisten. Dem Beamten wird ein Vergehen der versuchten Nötigung zur Last gelegt. Er wollte seinem Sohn helfen und fälschte wohl ein dienstliches Schreiben.  

Smybolbild: Fotolia

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Polizist drohte einem Betrieb mit einem vorgetäuschten Ermittlungserfahren

Zwischen dem Sohn des angeklagten Polizisten und einer Karlsruher Firma soll es außergerichtliche Streitigkeiten gegeben haben. Die Firma hatte wohl eine Rechnung nicht gezahlt. Darüber beschwerte sich der Sohn bei seinem Vater. Der Polizeibeamte wollte seinem Sohn helfen. So soll er ein offiziell dienstliches Schreiben mit einem illegal produzierten Aktenzeichen an die Firma geschickt haben. Darin soll er vorgetäuscht haben, dass ein strafrechtliches Ermittlungserfahren wegen Betruges gegen die Firma laufe. Er soll die Bezahlung der Rechnung gefordert haben, und habe damit gedroht, dass ansonsten weitere Maßnahmen von der Polizei und weiteren Behörden ergriffen würden. 

Firma ging nicht auf die Forderung ein

Das Unternehmen ging auf diese Forderungen nicht ein. Stattdessen wurde eine Strafanzeige ihrerseits erstattet. Der Angeklagte hat Einspruch eingelegt. Das Urteil wird morgen im Amtsgericht Baden-Baden gefällt.