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Baden Rhinos unterliegen den Eisbären Heilbronn

Hügelsheim (ndm) Die Baden Rhinos haben am Samstagabend im Heimspiel gegen die Eisbären Heilbronn einen Sieg verpasst. Mit 3:4 (2:2/1:0/0:1) unterlag die Drewniak-Truppe vor 850 Zuschauern dem Dauerrivalen nach Penaltyschießen.

Foto: Patrick Hubig

Eisbären gehen schnell in Führung

Die Gäste gingen  schon nach zwei Minuten in Führung, als Stefano Rupp völlig freistehend vor Max Häberle an den Puck kam und mit der Rückhand unter die Latte drückte. Gegen sehr tiefstehende Gäste fanden die Hausherren selten Mittel um die Abwehrreihe zu durchbrechen. Erst in der 13. Minute setzte der beste Hügelsheimer Björn Groß energisch nach und überwand per Nachschuss Top-Goalie Andrew Hare zum 1:1 Ausgleich. Nun übernahmen die Rhinos die Kontrolle über das Geschehen und zwei Minuten vor der ersten Pause feierte Neuzugang Marc Hemmerich mit einem satten Handgelenkschuss zum 2:1 einen tollen Einstand. Doch die Freude währte nicht lange.

Heilbronn in der Überzahl

In Überzahl nutzten die Eisbären einen Stellungsfehler der Unterzahlformation. Sven Breiter passte diagonal durch den Slot und fand Daniel Brendle, der nur noch einschieben musste. Der Mittelabschnitt begann hoffnungsvoll für die Rhinos. Die aktivste Sturmformation setzte sich im Drittel fest und Graham Brulotte kam aus halblinker Position zum Schuss, den der Kanadier seinem Landsmann über die Schulter zur wiederholten Führung platzierte. In der Folge setzte sich das Spiel allerdings wie im ersten Drittel fort. Hügelsheim etwas aktiver, Heilbronn verteidigte diszipliniert und setzte auf Konter. Im Schlussabschnitt stellte Gästetrainer Pavol Jancovic taktisch um und ließ offensiver agieren.

Rhinos und Eisbären trennen sich 3:4

Unglücksrabe war Rückkehrer Andy Mauderer, der nach seiner Krankheit sein erstes Saisonspiel absolvierte und maßgeblich am Ausgleich beteiligt war. Sein Klärungsversuch landete bei Eisbär Leo Kreps, dessen Schuss noch von Max Häberle abgewehrt werden konnte und doch von Mauderer’s Schlittschuh ins eigene Tor prallte. Nun witterten die Gäste ihre Chance und investierten plötzlich mehr in das eigene Angriffsspiel. „Heilbronn wollte es zum Ende hin mehr und hat sich das Penaltyschießen verdient. Individuelle Fehlpässe haben uns den Sieg gekostet“ resümierte Richard Drewniak nach Spielende. Immerhin konnten die Rhinos noch eine Unterzahlsituation 85 Sekunden vor dem Ende überstehen und wenigstens einen Punkt behalten. Im Penaltyschießen traf Leo Kreps im entscheidenden dritten Schuss für sein Team, die damit weiterhin dick im Rennen um die Playoffs dabei sind.