//CPD_RS Changed Position und Settings-ID (function(h,e,a,t,m,p) { m=e.createElement(a);m.async=!0;m.src=t;m.type="text/plain";m.setAttribute("data-usercentrics","heatmap.it");p=e.getElementsByTagName(a)[0];p.parentNode.insertBefore(m,p); })(window,document,'script','https://u.heatmap.it/log.js');
Current track
Title Artist


Baden Rhinos empfangen die Eisbären Heilbronn zum sechs-Punkte-Spiel

Hügelsheim (am) Die dritte Saisonauflage des 'El Clasico' der Eishockey-Regionalliga Südwest steigt am Samstag um 19:30 Uhr zwischen den Baden Rhinos und den Eisbären Heilbronn am Baden Airpark. Bei einem Spiel mehr auf dem Buckel stehen die Eisbären punktgleich mit den Rhinos auf dem dritten Platz der Tabelle. Für die Nashörner ist das Duell dadurch ein sechs-Punkte-Spiel und eine Schlüsselpartie im Rennen um die Playoffplätze.

Symbolbild: Patrick Hubig

Defensive als Schlüssel

"Wir müssen die Heimspiele gewinnen, egal wie" sagte Sportvorstand Pascal Winkel bereits vor dem letzten Wochenende, als die Spargeldörfer den Tabellenletzten aus Mannheim erst nach hartem Kampf und großer Gegenwehr in der letzten Minute mit 8:6 bezwangen. Bereits zwei Wochen zuvor hatten die Rhinos das gleiche Ergebnis im Vergleich mit den Hornets Zweibrücken. Zwar hat ESC-Coach Richard Drewniak im Hinblick auf die vielen Gegentore seine Formationen nochmal umgestellt und lässt etwas defensiver agieren, sieht dadurch gleichzeitig aber die offensive Durchschlagskraft nicht eingeschränkt. "Vorne werden wir unsere Chancen bekommen. Hinten aber wird die Meisterschaft entschieden" glaubt der Bandenchef fest an die Chancen seines Teams nicht nur hinsichtlich der Playoff-Qualifikation. Beide Maßnahmen sind bereits am Samstag gefragt.

Harte Arbeit ist gefragt

Gegen starke Heilbronner, die sich im Sturm nochmals mit dem Kandadier Aiden Wagner aus Eppelheim und Artem Klein aus Mannheim verstärkt haben, braucht es wahrlich eine gut sortierte Abwehr. Zuletzt waren die Rhinos sehr konteranfällig. Diesen soll durch die Umstellungen ebenfalls entgegengewirkt werden. Im Tor haben die Eisbären eine echte Bank. Andrew Hare ist der alles überragende Rückhalt der Liga. Der Kanadier hütete zu Beginn der letzten Saison noch das DEL2-Tor in Deggendorf, ehe er aus familiären Gründen nach Heilbronn zurückkehrte und beim HEC in seine zweite Spielzeit geht. Gegen solch einen Torwart braucht es viel Verkehr vor dem Tor um die Sicht zu nehmen und Abpraller zu erzwingen. Harte Arbeit ist demnach am Samstag gefragt, ein wunderbarer Vorgeschmack auf die Playoffs für Spieler und Fans gleichermaßen.

Spiel gegen Heilbronn ist der Klassiker

Drewniak hatte zwar unter der Woche nicht die besten Trainingsbedingungen und einige kranke Spieler zu beklagen, doch hofft man im Lager der Rhinos, dass die Spieler bis zum Klassiker wieder fit sind. Statistisch gesehen wird es ein interessantes Treffen der Specialteams. Beide Mannschaften ziehen pro Spiel durchschnittlich sieben Strafzeiten. Während die Heilbronner eine top Unterzahlquote von 86% vorweisen, treffen die Rhinos mehr als jedes fünfte Powerplay, was ein ordentlicher Wert ist. Dagegen haben die Eisbären statistisch ein lausiges Überzahlspiel und stoßen dabei auf anfällige Nashörner. Am Liebsten wäre es Drewniak, wenn die Emotionen flach gehalten und die Tore bei ausgeglichener Spielstärke erzielt werden. Hier haben die Rhinos deutlich die Nase vorne. Aber was wäre ein Klassiker ohne Emotionen?