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Baden Rhinos sind auf Schützenhilfe angewiesen

Hügelsheim (am) Hausaufgaben machen und Hoffen. Mehr bleibt den Baden Rhinos nach der 0:3 Niederlage in Eppelheim nicht übrig. Hausaufgaben bedeutet, am Samstag (19:30 Uhr) einen Heimsieg mit drei Punkten gegen den Tabellenführer aus Zweibrücken zu erringen und hoffen, dass entweder Eppelheim am Freitagabend in Heilbronn oder Mannheim am Sonntagnachmittag in Bietigheim gewinnt. Dann und nur dann würden die Rhinos noch auf den Playoffzug aufspringen. Doch wie stehen die Chancen?

Foto: Patrick Hubig

Rhinos brauchen Schützenhilfe

Völlig offen. Auf Schützenhilfe von Schlusslicht Mannheim wird wohl niemand wetten, doch haben die Maddogs diese Saison schon drei Mal überrascht, jeweils aber zuhause. Es wäre dennoch gefährlich, wenn der amtierende Meister die Quadratestädter auf die leichte Schulter nimmt. Gleichwohl höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Eppelheim in Heilbronn erfolgreich sein kann. Für beide Mannschaften geht es um den Einzug ins Halbfinale. Gewinnt Heilbronn sind sie sicher weiter. Gewinnt Eppelheim müsste aber auch Hügelsheim verlieren, damit Eppelheim allen die lange Nase zeigen und an Heilbronn und den Rhinos vorbeiziehen könnte. So oder so, die Nashörner vom Airpark müssen selbst erst einmal gewinnen.

Zweibrücken mit neuem Trainer

Aber auch das ist möglich. Erstens haben die Rhinos im Jahr 2020 alle vier Heimspiele gewonnen und zweitens auch in den beiden bisherigen Vergleichen die Hornets aus Zweibrücken bezwungen. In der Rosenstadt gelang ein 5:3 Auswärtssieg, im torreichen Heimspiel ein 8:6. Eine Veränderung gab es seither beim Primus. Trainer Terry Trenholm wurde eine Woche nach dem 6:8 trotz einem fulminanten Kantersieg über Heilbronn "mangels sportlicher Entwicklung der Mannschaft" vor die Tür gesetzt. Ralf Wolf übernahm daraufhin das Zepter und führte seine Mannschaft zu fünf weiteren Siegen bei einer Niederlage. Mit neun Punkten führen die Stechtiere deutlich vor Ravensburg die Tabelle an.

Gefühltes Endspiel am Samstag

Wer deshalb auf die Idee kommt, dass Zweibrücken mit der zweiten Garde anreist, wird sich täuschen. Die Gäste wissen genau, dass es bei einer Niederlage möglich wäre, im Halbfinale auf Hügelsheim zu treffen. In der K.O.-Phase gegen eine Mannschaft anzutreten, die die letzten drei Vergleiche gewonnen hat ist auch für einen Hauptrundensieger keine Wunschvorstellung. Deshalb werden die Fans am Samstag ein gefühltes Endspiel geboten bekommen. Hügelsheim muss, Zweibrücken will. Abhängig vom Freitagergebnis vielleicht der ultimative Showdown der Regionalliga. Es wäre den mittelbadischen Eishockeyfans und dem Verein zu wünschen, denn auch wenn der Winter nicht wirklich hielt was er versprach und die Eisdielen wieder geöffnet haben, ein vorzeitiges Saisonende im Februar braucht wirklich niemand.