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KSC braucht dringend etwas Zählbares

Karlsruhe (jl/lk) - Nächste Chance für die Karlsruher endlich neue Hoffnung im Abstiegskampf zu schöpfen. Die Blau-Weißen sind am Samstag im 160 Kilometer entfernten Heidenheim zu Gast. Anpfiff ist um 13 Uhr.

Foto: dnw/ksc

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KSC muss gegen Tabellenvierten ran

Heidenheim spielt seit dem Jahr 2014 in der zweithöchsten Spielklasse und hat mit einer Ausnahme – in der letzten Saison – noch nie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun gehabt. Dies gilt auch Dank der Kontinuität im Trainerteam – mit Frank Schmidt haben die Schwaben einen Trainer der seit dem Jahr 2007 im Amt ist und egal wie angespannt die Situation auch war - am Trainer wurde nie gerüttelt. Dieses zahlt sich auch dieses Jahr wieder aus – Heidenheim steht auf Platz vier der Tabelle und hat nur drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz drei der gerade noch vom schwäbischen Nachbarn VfB Stuttgart besetzt ist.

KSC auf der Suche nach sich Selbst

Diese Kontinuität würde sich der KSC auch wünschen. Eine Sache die in Karlsruhe seit dem Abgang von Markus Kauczinski nicht mehr funktioniert hat. Für die dritte Liga zu stark – für die Zweite zu schwach. In Karlsruhe kommen immer schnell Zweifel auf, ob der Posten auf der Bank vom richtigen Mann besetzt ist. Jetzt soll Christian Eichner den Karren aus dem Dreck ziehen. Leider fehlt den Neuzugängen zur Winterpause die Spielpraxis. Gondorf, Ben-Hatiri und Gueyé sind Spieler die bei ihren letzten Stationen kaum zum Zuge kamen. Nun sollen sie helfen den KSC vor dem erneuten Absturz in Liga 3 zu retten.

Erinnerungen an die Saison 2016/2017

Ein wenig Ironie – 2017 versuchte Sportdirektor Oliver Kreuzer auch in der Winterpause mit Meffert und Reese Spieler zu verpflichten, die den Klassenerhalt sichern sollten. Am Ende stieg der KSC als letzter mit gerade mal 25 Punkten ab. Immerhin haben die Karlsruher aktuell 24 Punkte auf dem Konto und stehen noch auf dem Relegationsplatz, aber viel mehr Patzer dürfen sich die Badener nicht erlauben. Dresden und Wiesbaden lauern und haben schon am Wochenende die Chance am KSC vorbeizuziehen bzw. die Lücke komplett zu schließen, falls der KSC wieder ohne Punkte nach Karlsruhe zurückkehren sollte.  

Gegen Nürnberg Punkte verschenkt

Gegen Nürnberg hätte der KSC nicht verlieren müssen. Der Patzer von Torhüter Benni Uphoff wird keine Auswirkungen auf seine Personalie haben. Eichner wird auch in Heidenheim auf den 26-jährigen Torhüter setzten.

Ob Eichner weitere Änderungen in der Startelf vornehmen wird, bleibt abzuwarten. Sicher wird aber eines sein: egal wo sich der KSC am Ende der Saison wiederfindet, ob Liga zwei oder Liga drei, zur neuen Spielzeit 2020/2021 werden sich alle Fans auf einen neuen Umbruch freuen dürfen. Hoffentlich bringt dieser dann endlich die so lang ersehnte Kontinuität – zu wünschen wäre es allen Beteiligten.