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KSC kassierte nächste Pleite

Karlsruhe (jl) Bitterer Start ins neue Jahr für den KSC. 1:0 verloren die Blau-Weißen in Dresden. Nun erwarteten alle eine entsprechende Reaktion der Mannschaft beim ersten Heimspiel 2020 gegen Holstein Kiel und das ist dem KSC nicht gelungen - die Blau-Weißen unterlagen Holstein Kiel mit 0:2 im Wildpark. Alois Schwartz hatte sein Team direkt auf drei Positionen nach der Pleite in Dresden verändert. Burak Camoglu startete im rechten Mittelfeld, Marc Lorenz übernahm die linke Seite und Alexander Groiß fing im Denfensiven Mittelfled an. Weichen mussten Lukas Fröde, Dirk Carlson und Manuel Stiefler. Der Trainer erwartete eine entsprechende Reaktion seiner Elf nach dem schlechten Spiel in Dresden. 

Foto: GES/Helge Prang

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KSC startete mutig

Erste große Chance gab es vom KSC. Nach vier Minuten setzte sich Marvin Wanitzek schön in den Abwehrreihen der Kieler durch, flankte den Ball in die Mitte auf Philipp Hofmann, der verpasste knapp. In der 17. Minute hatte Philipp Hofmann dann das 1:0 auf dem Fuß und vergab leider kläglich. Er hat sich beim Aufbauspiel der Kieler den Ball erkämpfen können und lief alleine auf den Kieler Torhüter Ioannis Gelios zu - sein Abschluss ging nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

Kiel nutze erste Tor Chance

Wenn man die Tore nicht macht, wird man bestraft. In der 26. Minute geht Kiel in Führung. Nach einer desolaten Abwehrleistung machte Fabian Reese das 0:1. Die Flanke kam von rechts und Marco Thiede lies Fabian Reese ganz alleine stehen - der musste nur noch am zweiten Pfosten einschieben.

KSC wehrte sich nicht

31. Minute: Kiel legt nach, weil die KSC Abwehr mehr als pennte. Und das wieder über die Seite von Marco Thiede - die Blau-Weißen gingen nicht richtig ran, ließen Kiel Platz. Finn Porath nutzte das eiskalt aus, und machte das 2:0 für die Störche.

KSC schien zu erwachen

Nach dem zweiten Gegentreffer hatte der KSC zwei gute Chancen direkt hintereinander. Erst scheiterte Wanitzek am Kieler Torhüter der noch zur Ecke klären könnte. Den Eckball köpfte Hofmann dann knapp neben den Kasten. Allerdings rückten die Blau-Weißen noch weiter auf, was den Kielern Platz zum Kontern lies.

Doppelwechsel nach 41 Minuten

Schwartz reagierte und wechselte gleich doppelt. Toni Fink kam für Daniel Gordon und Marco Thiede, der komplett neben sich stand wurde durch Marco Djuricin ersetzt. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr, blieb zu hoffen, dass die Blau-Weißen irgendwie eine Lösung für diese unsgünstige Situation her zauberten.

KSC brauchte Lösungen für die zweiten 45 Minuten

So wie in Halbzeit eins konnten die Karlsruher nicht weiter machen. Irgendwas musste sich die Wildpark-Kicker einfallen lassen um die Situation noch zu retten.
Erster Torabschluss nach 53 Minuten von Toni Fink - das sah nicht schlecht aus, war aber auch noch kein Problem für Gelios im KSC-Tor. Keine Minute später war der Kasten dann leer - Marvin Wanitzek zog vom Elfer ab, aber ein Kieler Abwehrspieler hatte irgendwie den Fuß noch dazwischen und konnte den Ball über das Tor lenken.

KSC Fans stellten Support nicht ein

Trotz dem 0:2 Rückstand feuerten die KSC-Anhänger ihr Team weiter lautstark an. In der 56. Minute war es wieder Wanitzek, der es mit einem Schuss versuchte, aber der Ball landete am rechten Außennetz. Willen konnte den Badenern bis dato niemand absprechen. Trotzdem schien irgendwas in der KSC-Abwehr nicht so richtig zu funktionieren. Die Absprache klappte nicht ganz so toll, daher auch immer wieder unnötige Ballverluste, die Kiel eingeladen hat.

Dem KSC lief die Zeit davon

Eventuell hätte der Anschlusstreffer dem KSC nochmal etwas mehr Auftrieb gegeben - blieb den Blau-Weißen aber verwehrt. Bis zum Schluss kam nichts mehr. Damian Roßbach kassierte noch wegen einem Tritt an der Außenlinie die rote Karte nach dem sich der Videoschiedsrichter eingeschaltet hat.  Damit geht die Niederlage vollkommen in Ordnung, und die Karlsruher müssen sich irgendwas einfallen lassen, um den Karren endlich aus dem Dreck zu ziehen. Am Mittwoch gastiert der KSC in Völklingen, zur dritten Runde des DFB-Pokals. Die Blau-Weißen treffen auf den Regionalligisten 1. FC Saarbrücken - los gehts um 20:45 Uhr