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KSC ohne Uphoff gegen Spitzenreiter?

Karlsruhe (jl/as) Das Top-Spiel der dritten Liga steigt am Samstagmittag im Wildparkstadion, dann empfängt der Tabellenzweite KSC den Tabellenführer VfL Osnabrück. Ob KSC-Torhüter Benjamin Uphoff bis dahin wieder dabei sein kann ist noch unklar.

Foto: GES

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Punktuell in die Zange genommen

„Im Spiel gegen Lotte hat sich Benni verletzt – da steht noch ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz. Es geht ihm von Tag zu Tag besser. Er wird heute ein lockeres Training machen und morgen das Abschlusstraining, dann schauen wir mal ob es geht. Wenn nicht, wird Sven Müller bereit stehen“, so Trainer Alois Schwartz auf der Pressekonferenz vorm Spiel. Der KSC hat sechs Punkte Rückstand auf den VfL – deswegen soll ein Sieg diesen Abstand verringern. Zudem sitzt Wehen Wiesbaden den Blau-Weißen im Nacken – der hat nur drei Zähler weniger als der KSC.

Keine große Osnabrück-Kulisse

Ein TOP-Spiel wartet da auf die KSC Fans am Fasnachtssamstag im Wildpark. Es sind bislang 11.431 Karten verkauft worden. Aus Osnabrück werden zirka 400 Fans erwartet – obwohl die Niedersachen gut drauf sind und große Chancen auf den Aufstieg haben. Letzte Jahr kämpfte das Team noch gegen den Abstieg aus Liga 3 – jetzt steht das Tor zur zweiten weit offen.

Coach verlangt mehr Leistung

Der KSC-Coach sieht dem Spiel gegen den Spitzenreiter zuversichtlich entgegen: „ Wir haben uns gut vorbereitet. Wir haben einen Punkt aus Lotte mitgenommen und seit langem mal kein Tor mehr gefangen. Das war die Aufgabe. Mit etwas Glück hätte noch einer reinrutschen können und wir hätten drei Punkte gehabt. Aber letztendlich haben wir für die Auswärtsaufgabe diesen einen Punkt auch verdient“. Allerdings weiß Alois Schwartz auch, dass gerade die Leistung gegen Kaiserslautern nicht ausreichend war und mahnt daher seine Spieler: „ Wir haben – und das kreiden wir uns auch an, wenn wir das Derby nehmen – nicht genug getan. Wir müssen wieder mehr tun, um dann mit unseren Fans wieder einen Heimsieg zu holen“.

KSC hat Bringschuld

Der letzte Sieg des KSC im Wildpark war am 2. Februar beim Auftakt nach der Winterpause gegen Fortuna Köln. Seither gab es drei Unentschieden und eine Niederlage. Auch das Team weiß – es muss sich was ändern: “Weil wir gegen Kaiserslautern ‘auf die Fresse’ bekommen haben und wir da eine Bringschuld und uns quasi ohne gelbe Karte und ohne Kampf ergeben haben – daran müssen wir arbeiten, dann gewinnen wir das auch,” meint Alexander Groiß, der gegen die Sportfreunde Lotte mal wieder 90 Minuten auf dem Platz stand.

Ticketpreis für Kids billiger

Der KSC lädt beim Spitzenspiel am Samstag auch zum Kinderspieltag ein – Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren zahlen nur 4 Euro für eine Karte, bis sieben Jahre ist der Eintritt generell frei.  Zudem gibt es im Stadion ein kunterbuntes Programm für die Kleinen und etwas Größeren. Die neue welle hofft auf ein spannendes Spiel im Wildpark – mit dem richtigen Ausgang! Anpfiff ist um 14 Uhr.