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KSC startet mit Niederlage gegen Dresden ins neue Jahr

Karlsruhe (cmk) Der Karlsruher SC startete am Mittwochabend beim Tabellenletzten Dynamo Dresden mit einer 0:1 Niederlage aus der Winterpause. Gegen das Team von Ex-KSC Trainer Markus Kauczinski wollte den Badenern einfach kein wirksames Mittel einfallen. Die Elf von Alois Schwartz bleibt damit auf dem 15. Platz, der Vorsprung auf den Tabellenletzten beträgt nun noch vier Punkte.

Foto: GES / Thomas Eisenhuth

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Alois Schwartz vertraut auf Benjamin Uphoff

Nachdem es viele Gerüchte und Spekulationen um einen Torwartwechsel bei den Karlsruhern gab, setzte Alois Schwartz auch nach der Winterpause wieder auf Stammkeeper Benjamin Uphoff. Zudem rückten Dirk Carlson und der einzige Neuzugang Jérôme Gondorf in die Startelf. So ging es vor rund 1.000 mitgereisten KSC-Fans im Rudolf-Harbig-Stadion in die erste Halbzeit.

Starke Anfangsphase von Dresden

Die Gastgeber starteten besser in die Partie, sie kontrollierten das Spiel mit viel Ballbesitz. Die Karlsruher hatten dagegen zu Beginn Schwierigkeiten richtig ins Spiel zu finden, der Fokus lag zunächst auf der Defensivarbeit. Nach etwa einer viertel Stunde meldeten sich dann auch die Badener immer wieder in der gegnerischen Hälfte, auch die Dresdner Verteidigung war nun gefordert. In der 21. Minute dann die erste Ecke für den KSC – die Gastgeber klärten den Ball von Marvin Wanitzek aber souverän. Defensiv ließen beide Mannschaften nichts anbrennen, nach einer halben Stunde mangelte es allerdings noch an Torchancen.

Marco Terrazzino trifft gegen den Ex-Klub

Doch die Dresdner machten nach 30 Minuten ordentlich Druck, erarbeiteten sich so die bis dato beste Möglichkeit im Spiel. Nach einem Doppelpass zwischen Sascha Horvath und Patrick Schmidt im Strafraum konnte Marco Thiede gerade noch rechtzeitig eingreifen und damit einen gefährlichen Torschuss verhindern. Die Gastgeber ließen nicht locker, in der 34. Minute wieder eine Flanke in den Karlsruher Strafraum – Daniel Gordon konnte klären. Kurz danach (38. Minute) war es dann der Ex-Karlsruher Marco Terrazzino, der einen abgefälschten Ball knapp vor dem Tor vor die Füße bekam und eiskalt zum 1:0 für Dresden verwandelte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

KSC ohne erfolgreiches Mittel gegen Dresdner Defensive

Personell unverändert ging es dann in die zweite Hälfte. Es gab direkt einen Eckball für den KSC, doch auch beim zweiten Versuch konnten die Badener nichts daraus machen. Sie setzten sich dann zwar ab der 50. Minute für kurze Zeit in der Dresdner Hälfte fest, es fehlte aber das richtige Mittel, um die Abwehr der der Gastgeber zu bezwingen. Alois Schwartz reagierte in der 62. Minute mit einem Doppelwechsel. Für Damian Roßbach und Lukas Fröde ging es auf die Bank, Marc Lorenz und Marco Djuricin kamen ins Spiel. Der erste Schuss aufs Dresdner Tor in der zweiten Halbzeit kam dann in der 63. Minute. KSC-Neuzugang Jérôme Gondorf zog an der Strafraumgrenze ab, Kevin Broll konnte parieren. Die Karlsruher machten nun mehr Druck und meldeten sich häufiger vor dem gegnerischen Tor.

Noch vier Punkte Vorsprung auf Tabellenletzten

In der 72. Minute wurde es dann gefährlich. Nach einer Flanke von Marvin Wanitzek kam Philipp Hofmann frei vor dem Tor zum Abschluss, der Ball verfehlte das Tor aber knapp. Dann ging es Schlag auf Schlag – Dresdens Patrick Schmidt hatte die Riesen-Chance auf der anderen Seite, griff einen Ball im Karlsruher Strafraum ab und umlief Benjamin Uphoff, David Pisot rettete in allerletzter Sekunde auf der Linie und hielt den KSC damit im Spiel. Marco Thiede musste in der 80. Minute auf die Bank, für ihn kam Anton Fink für die letzten zehn Minuten auf den Platz. Die Gastgeber wollten die drei Punkte unbedingt zu Hause behalten, drängten auf das 2:0. Die Gäste fanden nicht mehr zur Stabilität zurück und hatten alle Hände voll damit zu tun, die Angriffe abzuwehren. Letzten Endes waren es zu viele Fehlpässe und individuelle Fehler der Karlsruher, die die Chancen auf einen Ausgleich zunichte machten. Der KSC bleibt damit auf dem 15. Tabellenplatz, nur noch vier Punkte vor dem Tabellenletzten Dresden.

Schon am Samstag muss die Elf von Alois Schwartz wieder ran, dann kommt Holstein Kiel in den heimischen Wildpark.