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KSC verliert auch in Hamburg

Hamburg/Karlsruhe (jl) Nach drei Niederlagen im neuen Jahr, sollte für den KSC endlich mal wieder was zählbares her. In der Liga gegen Dresden und Kiel verloren, das Pokal-Aus gegen Saarbrücken, die Trainer Entlassung - alles keine schönen Wochen für die Blau-Weißen. Nun sollte in Hamburg endlich die Wende kommen, zwar reiste der KSC als klarer Außenseiter in die Hansestadt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Am Ende stand es dann 2:0 für den HSV, aber der KSC steckte nie auf.

Foto: GES/Marvin Ibo Güngör

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Start in die erste Halbzeit

Ein wenig musste umgestellt werden, da Daniel Gordon und Damian Roßbach gesperrt waren. Benni Uphoff kehrte ins Tor zurück. Carlson und Kobald kamen in die Verteidigung und Alexander Groiß durfte von Anfang an ran. Ziel dürfte gewesen sein: Hinten sicher stehen und vorne auf die Chancen lauern. So gings rein in die erste Hälfte.

Der Ball landet nicht im Tor

Nach 10 Minuten gab es den ersten Lattenkracher vom HSV. Louis Schaub zog aus knappen 16 Meter ab, der Ball klatschte an die Latte. Die erste große KSC Chance dann nach 20 Minuten. Lorenz bekommt einen perfekten Pass von Hofmann und stürmt alleine auf den HSV-Keeper zu. Der Abschluss war gut, aber Fernandes kam noch ran und konnte zur Ecke klären.

HSV mit Sturmlauf

Da wird der KSC noch nachtrauern, diese Chancen sollten nicht liegen gelassen werden gegen den HSV. Auf der anderen Seite kam Rick van Drongelen zum Abschluss - der Ball wurde gefährlich auf das KSC Tor abgefälscht, ging aber knapp am Kasten von Uphoff vorbei. Tag der Fernschüsse in Hamburg. Wieder der HSV - diesmal Adrian Fein, schön von den Hamburgern durchkombiniert bis in den Strafraum, doch der Abschluss flog rechts am Kasten vorbei. Der KSC wurde nun etwas löchrig in der Abwehr. Der HSV machte unter weiter - nächste Chance von Jordan Beyer, nach einer Flanke kam er zum Kopfball und verfehlte kanpp das Ziel.

Nächste KSC Chance

In der 37. Minute mal wieder was vom KSC. Marc Lorenz kam im Strafraum zum Kopfball, der HSC Schlussmann lenkte über die Latte. Nächste Chance für den HSV in der 41. Minute - Sonny Kittel alleine vor Uphoff - der bekam aber irgendwie noch das Bein hin und klärte zur Ecke. Es blieb beim 0:0 zur Halbzeit, was für den KSC ein gutes Ergebnis war.

Unverändert in die zweite Hälfte

Beide Trainer nahmen keine Wechsel zur Pause vor - die Teams kamen unverändert aus den Kabinen. Der erste Versuch ein Tor zu erzielen gehörte dem KSC. Nach einem Freistoß kam Philipp Hofmann zum Kopfball, der Ball landete auf dem Tor. Auch die mitgereisten KSC-Fans machten nun Stimmung, die ersten 45 Minuten war der Gästeblock komplett still. Nächster HSV-Kracher in der 54. Minute. Lukas Hinterseer bekam das Leder perfekt aufgelegt und zog aus zirka 18 Metern ab - Uphoff klärt zur Ecke.

Nach einer Stunde immer noch 0:0

Der KSC setzte dem HSV alles entgegen, was ging um die Null zuhalten, auch die Chancen der Hamburger liesen deutlich nach im Vergleich zur ersten Hälfte. Und dann rappelte es im Kasten des KSC. Die Fehler in der Abwehr häuften sich. Marc Lorenz musste den Ball nur wegdreschen, um die Situation zu bereinigen. Sein Versuch dieses zu tun, wurde zu einem Querschläger im Strafraum - den Lukas Hinterseer nur noch einköpfen musste. Ein Tor, das in die Kategorie "total unnötig" fällt.

KSC wechselte

Nach dem Treffer für den HSV nahm Eichner Philipp Hofmann vom Platz und brachte Babacar Guéye. 49.581 Zuschauer sahen sich das Spiel im Volksparkstadion an. In der 72. Minute dann der nächste stramme Schuss - den KSC rettete wieder mal die Latte. Für Burak Camoglu endete nach 75 Minuten der Arbeitstag - Neuzugang Änis Ben-Hatiri kam zu seinem Debüt im KSC Trikot. Anzumerken war, dass der KSC nach dem Gegentor sichtbar unsicherer wurde. Nach 80 Minuten wurde dann das letzte Mal gewechselt beim KSC. Marc Lorenz ging runter und mit Marco Djuricin kam noch mal jemand für die Spitze.

Am Ende war es zu wenig

Brachte aber überhaupt nichts. Denn in der 81. Minute machte Lukas Hinterseer das 2:0 für den HSV - da die KSC-Abwehr das Verteidigen einstellte. Bakery Jatta lief durch die Abwehr wie ein warmes Messer durch Butter - musste nur noch auf Hinterseer auflegen, der den Ball einschob. Dem KSC gelang nichts mehr nach vorne, musste hinter aber weiter zittern. Mit 35% Ballbesitz war das dann an diesem Nachmittag in Hamburg einfach zu wenig. Nun muss am nächsten Sonntag was zählbares her, da kommt der Mitaufsteiger Osnabrück in den Wildpark.