Current track
Title Artist


KSC will mit einem Heimsieg nachlegen

Karlsruhe (jl/as) Nach dem Auswärtserfolg in Cottbus empfängt der KSC am 30. Spieltag den FC Hansa Rostock. Für die Jungs von der Ostsee ist es die weiteste Auswärtsfahrt – 797 Kilometer liegen zwischen dem Ostseestadion und dem Wildpark. Da ist es auch erfreulich, dass 776 Hansa Fans das Team ins Badische begleiten.

Foto: GES/ Marvin Ibo Güngör

  • Weitere Beiträge in: Sport

Neun Punkte zwischen zehn und drei

Der KSC will nach dem Sieg in Cottbus jetzt auch zuhause nachlegen. Die Liga ist eng und  der Blick auf die Tabelle zeigt, dass sogar ein Team aus dem Mittelfeld noch Chancen auf den Aufstieg in Liga 2 hat. Es sind gerade mal neun Punkte zwischen Platz zehn (KFC Uerdingen, 40 Punkte) und Platz drei (Wehen Wiesbaden, 49 Punkte).  „Wenn eine kleine Serie gestartet wird und die Teams oben etwas an Konstanz verlieren, dann rutschen Mannschaften ganz schnell nach oben. Da müssen wir gegen alles gewappnet sein“, so Trainer Alois Schwartz vor dem wichtigen Spiel gegen Rostock.

KSC-Fans weiter treu

Die 0:3 Klatsche gegen den Tabellenletzten Aalen hat das Team inzwischen verdaut.  Rechtsverteidiger Marco Thiede lobt die anhaltende Unterstützung der Fans: “Wenn ich nach Cottbus schaue und da ist der Block voll trotz der Distanz, dann ist das atemberaubend! Ich bin ehrlich: Nach dem Aalen Spiel habe ich mich schon etwas geschämt vor den Fans. Umso größer ist der Respekt,  wenn ich sehe dass wir 3:0 zuhause verlieren – und es gibt trotzdem noch Leute, die uns applaudieren anstatt uns zu beleidigen. Der Tabellenplatz spricht für uns. Und das wissen die Fans auch einzuschätzen, gerade auch nach solchen Nackenschlägen, die wir zuhause bekommen haben“, versichert Thiede.

Fast die Hälfte der Punkte zu Hause geholt

Der KSC hat fünf Spiele zuhause verloren und nur eines auswärts. In der Vor-Saison wurde nur ein Spiel im Wildpark verloren.  Trainer Alois Schwartz will aber nichts von einer “Heimschwäche” hören, wie manch ein Pressevertreter die aktuelle Lage im Wildpark einschätzte. “Ich will das mal differenzieren: “HEIMSCHWÄCHE” –  dann hätten wir noch kein Spiel gewonnen ! Wir haben auch 24 Punkte zuhause gemacht!” ärgert sich Schwartz und stellt klar: “Wir wären auch glücklicher, wenn wir mehr Punkte zuhause gemacht oder besser gespielt hätten. Es ist manchmal nicht richtig zu greifen, warum das so ist – aber letztendlich haben wir 54 Punkte und jetzt wollen wir die nächsten drei nachlegen“. 

Hansa will noch Anschluss nach oben halten

Hansa Rostock hatte letzten Montag gegen den Tabellenvierten Halle noch unentschieden gespielt. Platz fünf und sechs stehen wie das Team von Jens Härtel mit 41 Punkten da. Ein Sieg über den KSC könnte die Lage von Rostock schlagartig verbessern. Der Situation ist sich auch Marco Thiede bewusst. „Es wird ein schwieriges Spiel, es wäre es für Rostock eine Chance, nach oben ran zu schnuppern. Die schielen noch mit einem Auge nach oben“. Tatsächlich war das ausgegebene Ziel von Neu-Torwarttrainer und Ex-KSC-Keeper Dirk Orlishausen der direkte Aufstieg in Liga 2. 

KSC will Anschluss an Spitze nicht verlieren

Das ist auch noch möglich, allerdings braucht Rostock dazu eine Serie. Das will der KSC verhindern und weiter Boden auf Osnabrück gut machen. In der kommenden Woche steht dann schon das Spiel gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten Wehen Wiesbaden an. Marc Lorenz darf aufgrund seiner 10. Gelben Karte nicht mitwirken, dafür könnten entweder Burak Camoglu oder Sercan Sarerer in die Startelf rutschen.

Wetter ist keine Ausrede!

Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr im Wildparkstadion. Karten bekommen Sie noch ohne Probleme an der Tageskasse – das Wetter soll ja perfekt für einen spannenden Fussballnachmittag werden.