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LIONS verkaufen sich teuer – trotzdem keine Punkte beim Spitzenreiter

Chemnitz/Karlsruhe (br) Die PS Karlsruhe LIONS finden nicht aus der Krise – zumindest was das Sammeln von Siegpunkten betrifft. Spielerisch hingegen zeigte sich das Team von Headcoach Ivan Rudež am 14. Dezember beim Tabellenführer, den NINERS Chemnitz, deutlich selbstbewusster und effektiver als in den vergangenen Wochen. Dennoch endete der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beim Endstand von 74:69 mit einer erneuten Enttäuschung für das Löwenrudel.

Zu Gast in Chemnitz

Vor über 3.000 Zuschauern in der Chemnitzer Messe fand Karlsruhe zunächst gut ins Spiel, übernahm in der dritten Minute die Führung und konnte diese bei einem Stand von 16:21 nach dem ersten Viertel zunächst verteidigen. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts konterten die Hausherren jedoch mit einem Zehn-Punkte-Run und gingen ihrerseits in Front. Kurz vor der Halbzeitpause schien dann bei einer Neun-Punkte-Führung für die NINERS alles den erwarteten Gang zu nehmen. Die Gäste konnten allerdings vor dem Gang in die Kabinen noch auf 37:33 verkürzen. Anfangs der zweiten Hälfte gelang es den LIONS mit einem 12:1-Run sogar, sich zum letzten Mal an diesem Abend eine knappe Führung zu erspielen, bevor Chemnitz auch diesen Spielabschnitt für sich entschied und vor Beginn der abschließenden zehn Minuten beruhigt auf einen Spielstand von 59:50 blickte. Im letzten Viertel zeigte das Löwenrudel nochmals Moral, Kampfgeist und klugen Basketball. Mittels eines deutlich aggressiveren Spiels in Offense wie Defense setzte der Underdog den Favoriten mehr und mehr unter Druck. Die NINERS wurden nervös und sahen ihren Vorsprung immer weiter schrumpfen. Die Halle erlebte eine unerwartet spannende Crunchtime. Als es eine Minute vor Spielende nur noch 68:66 stand, lag eine kleine Sensation in der Luft. Doch der alte und neue Spitzenreiter rettete die Siegpunkte.

Neues Spiel, neues Glück

Maurice Pluskota war Topscorer aufseiten der LIONS. Er erzielte 17 Punkte, gefolgt von KC Ross-Miller (15) und Bryan Coleman (12). Ein angesichts der aktuellen Lage starker Auftritt wurde nicht belohnt und so muss Karlsruhe nun die nächste Chance auf einen Sieg in den Blick nehmen. Am 20. Dezember steht erneut eine Auswärtsfahrt an. Die Uni Baskets Paderborn, derzeit auf Rang neun, empfangen die LIONS um 20:00 Uhr.