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Nashörner gegen Eisbären: Baden Rhinos gewinnen das Regionalliga-Duell mit 6:2

Hügelsheim (am) Die dritte Saisonauflage des "El Clasico", dem Regionalliga-Duell zwischen den Baden Rhinos Hügelsheim und den Eisbären Heilbronn, hatte es wirklich in sich. Viele Strafen in der ersten Spielhälfte sorgten am Samstagabend für viele Emotionen aber gleichzeitig für eine grandiose Stimmung unter den über 800 Zuschauern, welche die Eisarena seit vielen Heimspielen wieder in den berüchtigten Hexenkessel verwandelten. Dass am Ende ein hart verteidigter 6:2 (2:1/1:0/3:1) Heimsieg heraussprang, war Lohn einer tollen Team- und einer grandiosen Unterzahlleistung.

Foto: Patrick Hubig

Spieldauerstrafe für Jonathan Koch

"Kompliment an meine ganze Mannschaft. Die haben sich heute verrissen für diesen Sieg" war Coach Richard Drewniak zurecht stolz auf seine Jungs. Die Ansage vor dem Spiel war klar: Strafen vermeiden. Nach nur 26 Sekunden war dieses Vorhaben bereits verworfen. Jonathan Koch agierte zu hart an der Bande und wurde direkt mit einer Spieldauerstrafe in die Kabine geschickt. Die fünfminütige Unterzahl überstanden die Rhinos aufopferungsvoll aber auch mit Glück. Zwei mal rettete Metall für die Nashörner. "Da hätte das Spiel auch kippen und wir auseinanderbrechen können, doch das Drehbuch schrieb die Geschichte eben anders. Dadurch wurden wir zu einer echten Einheit auf dem Eis" sah Unterzahlspezialist Andy Mauderer die frühe Unterzahl sogar als Schlüsselsituation für den Erfolg.

Strafenflut gegen beide Mannschaften

Danach war es ein hin- und her. Eine Strafe folgte der anderen, für beide Teams, so dass nur selten in voller Stärke agiert wurde. Nach 13 Minuten befanden sich die Rhinos sogar mit zwei Spieler weniger auf dem Eis, nutzten dies aber für sich. Michael Kick loppte den Puck aus dem Drittel, Mauderer sprintete hinterher und gewann das Laufduell gegen den Eisbärenverteidiger um alleine vor Torhütergigant Andrew Hare die Lücke zum 1:0 zu finden. Doch die Gäste befanden sich nach weiteren Strafen gegen Hügelsheim weiter in doppelter Überzahl und zwei Minuten nach der Führung glich Neuzugang Aiden Wagner aus. Danach folgte eine kurze Zeit ohne Strafzeiten, die Simon Klemmer in der 19. Minute zum 2:1 nutzte, als er Goalie Hare durch die Beine vernaschte.

Rhinos in der Unterzahl

Im Mittelabschnitt ging die Strafenflut gegen beide Mannschaften weiter. Bis zur 35. Spielminute befand sich lediglich 47 Sekunden lang kein Akteur in der Kühlbox. Doch beide Unterzahlformationen hielten gegen die jeweilige Offensive stand . Erst der letzte Angriff vor der zweiten Pause brachte den Torerfolg in dieser spannenden Partie. Graham Brulotte zog zum Tor und sah im Rückraum den aufrückenden Sascha Göth, der sieben Sekunden vor der Sirene das 3:1 erzielte. Im Schlussabschnitt nutzten auch die Rhinos eine frühe Überzahl. Kapitän Noel Johnson schloss zielgenau über die Schoner von Hare zum 4:1 ab (43.). Doch Heilbronn schlug zurück. Mit einem tollen Move legte sich Aiden Wagner den Puck auf das Schlägerblatt und legte diesen ums Tor herum Max Häberle über die Schulter ins Netz (44.). Danach rannten die Gäste an und hatten Pech, als der Puck nur das Lattenkreuz traf. Besser machte es Graham Brulotte, der wieder in Überzahl fünf Minuten vor dem Ende per sattem Flachschuss unter Freund und Feind hindurch auf 5:2 erhöhte. Zehn Sekunden später befanden sich die Rhinos wieder in Unterzahl.

Rhinos und Eisbären trennen sich 6:2

Gästetrainer Pavol Jancovic setzte alles auf eine Karte und zog seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers um mit zwei Mann mehr nochmals heranzukommen. Wiederum Graham Brulotte nutzte das leere Tor um mit dem 6:2 alle Zweifel am dritten Heimsieg in Folge zunichte zu machen. Durch den Erfolg verdrängen die Rhinos die Eisbären von Platz drei. Bereits am Freitag wartet in Stuttgart aber bereits die nächste hohe Hürde auf dem Weg ins Halbfinale.