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Rückschlag für die Baden Rhinos

Hügelsheim (am/cmk) Erneuter Rückschlag für die Baden Rhinos. Am Freitagabend verlor die Drewniak-Truppe beim Meister in Bietigheim-Bissingen mit 2:4 (1:0/0:4/1:0) und rutscht damit erstmals seit dem vierten Spieltag aus den Playoff-Plätzen.

Symbolbild: Patrick Hubig

Anfangsphase machte Hoffnung

Das erste Drittel ließ dabei noch auf einen erfolgreichen Spieltag hoffen. Eine starke Hügelsheimer Defensive machte es den Steelers schwer, ihre Heimstärke in zählbaren Torerfolg umzumünzen. Mit der zweiten Überzahlmöglichkeit machten dies die Rhinos auf der anderen Seite besser. Graham Brulotte spielte eine scharfe Hereingabe auf den Schläger von Maxim Engel, der den Puck zum 1:0 abfälschte (10.). In der 17. Minute erhielt Marc Hemmerich eine Spieldauerstrafe, nachdem er ein Foul an seinen Mitspieler Brulotte rächte und den Übeltäter Marcel Göttfert niederstreckte. Bis zur Drittelpause hielt die Unterzahlformation dem Druck stand. Doch kurz vor Ablauf der fünfminütigen Strafe brach Kapitän Mathias Vostarek den Bann und markierte den Ausgleich (22.). Dies gab den Gastgebern Auftrieb, die nun immer mehr Herr der Begegnung wurden und die Rhinos immer wieder in ihre Verteidigungszone drängten.

"Die letzten sechs Spiele sind für uns K.O.-Spiele"

Folgerichtig drehte Robin Feist den Spielverlauf mit dem 2:1 für die Hausherren (27.). 100 Sekunden später hatten die Steelers auch noch das Glück des Tüchtigen. Ein Schuss von der blauen Linie war lange in der Luft unterwegs und fiel hinter Torhüter Max Häberle ins Netz. Die einzige unglückliche Aktion des Schlussmanns, der ansonsten eine bärenstarke Partie ablieferte. Drei Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts fand Mike Weigandt die Lücke und passte in Überzahl vor dem Gehäuse quer auf Willi Gross, der das vierte Tor nachlegte. Eine hohe Hürde vor dem Schlussabschnitt. Zwar war den Rhinos das Bemühen nicht abzusprechen, doch auch zwei Powerplays halfen nicht, frühzeitig den Anschluss zu markieren. Im Gegenteil, zwei unnötige Strafzeiten in den letzten acht Minuten ließen die Chancen auf ein ähnliches Comeback wie am ersten Spieltag, als in den letzte drei Minuten mit zwei Toren der Ausgleich gelang, schwinden. Einzig Martin Vachal setzte sich vier Minuten vor dem Ende durch. Mehr als der Anschlusstreffer sollte aber nicht herausspringen. "Es dürfte jetzt jedem klar sein, dass wir quasi ab sofort Playoffs haben. Die letzten sechs Spiele sind für uns K.O.-Spiele" forderte Keeper Max Häberle nach dem Spiel eine entsprechende Einstellung von seinen Mitspielern über die volle Dustanz. Zwei gewonnene Drittel reichen in dieser Liga nicht (mehr) zum Sieg.