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Im Zusammenhang mit einem Vorfall der sich gestern auf der der L549 bei Kandel ereignet hat, warnt die Polizei vor der Betrugsmasche "Autobahngold". Betrüger versuchen hierbei, aus einer angeblichen Notlage heraus, wertlosen Schmuck als Pfand für Bargeld zu tauschen. Die Polizei rät: Wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an die Polizei.
Am Freitagvormittag wurde ein Shisha-Tabak-Geschäft in Pforzheim überfallen. Eine überregionale Fahndung wurde eingeleitet, zwei bewaffnete Räuber sind auf der Flucht. Den ersten Informationen zufolge lauerten die unbekannten Täter dem Ladenbesitzer am Freitag gegen 11.35 Uhr vor dem Geschäft in der Berliner Straße in Pforzheim auf. Die Räuber erbeuteten mehrere tausend Euro. Die Polizei mahnt zur Vorsicht, die Täter waren mit Pistolen bewaffnet.
Das Datum für die Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe steht fest. Das zukünftige Stadtoberhaupt wird am Nikolaustag gewählt, also am 6. Dezember 2020 Der amtierende Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup gab bereits bekannt, erneut kandidieren zu wollen. "Ich merke jetzt, dass ich mich so langsam von den alten Projekten beginne freizuschwimmen und eigene angestoßene Projekte vielleicht dann auch einmal bis zum Abschluss begleiten darf. Da jetzt auch gerade mit dem Klimaschutz ganz viele neue Herausforderungen auf mich warten will ich unbedingt Oberbürgermeister bleiben. Ich werde auch alles, das mir möglich ist, dafür tun", so der amtierende Oberbürgermeister Mentrup im Interview mit der neuen welle.
In der Nacht auf Mittwoch ist der Dachstuhl eines Wohnhauses in Langenbrücken abgebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen drei Uhr in der Frühe alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl schon im Vollbrand. Auch Bürgermeister Detlev Huge machte sich noch in der Nacht ein Bild von der Einsatzstelle. Ein Floriansjünger zog sich bei den Löscharbeiten Schnittwunden zu, ansonsten wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. 
Ein 87-jähriger Fahrradfahrer ist am Montag bei einem Unfall mit einer Straßenbahn im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld - Dammerstock tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Radfahrer vermutlich das Rotlicht der Ampel übersehen und fuhr in den Gleisbereich. Der Bahnfahrer der Linie S1/11 versuchte noch zu bremsen, er konnte einen Zusammenstoß mit dem Senior allerdings nicht mehr verhindern. Der 87-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, er erlag dort kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen. Die Bahnstrecke war für eine Stunde gesperrt.
Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe, Wolfgang Grenke, hat eine Verkehrswende gefordert, um die gesetzlichen Klimaschutzziele zu erreichen. "Außerdem droht uns schlicht und ergreifend der Verkehrskollaps", sagte er beim Neujahrsempfang der IHK am Montag in Karlsruhe. Derzeit verlagere sich sogar Güterverkehr von Bahn und Binnenschiff auf die Straße statt andersherum, kritisierte der Unternehmer. Er forderte, unter anderem die Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Mannheim auszubauen. Allerdings müsse auch die zweite Rheinbrücke für Autos zwischen Karlsruhe und dem rheinland-pfälzischen Wörth gebaut werden.
Egal ob für Kaffee, ein Brötchen oder eine Brezel: Die Händler müssen seit Jahresbeginn jedem Kunden einen Kassenbon ausdrucken. Die Bonpflicht ist bereits nach wenigen Tagen im neuen Jahr für viele ein Aufregerthema, für Händler und Kunden gleichermaßen. Auch die Bäckerei Reinhardt in Knittlingen hat die Nase voll von den Papierbergen und hat die Belege kurzerhand an die Politik weitergeleitet. Innerhalb von 17 Arbeitstagen kamen in den vier Filialen rund 20.500 Kassenbons zusammen. Umgerechnet entspricht das einer Papierlänge von etwa 4,5 Kilometern.
Wegen der geplanten Vergewaltigung eines Jungen hat das Landgericht Karlsruhe einen Mann aus Schleswig-Holstein zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt und in eine psychiatrische Klinik geschickt. Aufgrund eines Gutachtens sei in der Verhandlung klar geworden, dass bei dem Mann eine sadistisch geprägte Pädophilie vorliege und dieser vermindert schuldfähig sei, sagte der Richter. Der Prozess stand im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall von Staufen bei Freiburg, bei dem ein Junge von mehreren Tätern vergewaltigt worden war. Verteidigung und Staatsanwaltschaft erklärten, auf Rechtsmittel gegen das Urteil zu verzichten.
Das Opfer des Hexenkessel-Vorfalls beim Eppinger Nachtumzug erhält rund 50.000 Euro Schmerzensgeld. Das hat das Landgericht Heilbronn nun entschieden. Einem damals 33-jährigen Mitglied einer Hexengruppe wird vorgeworfen, er habe im Februar 2018 beim Eppinger Umzug als Hexe verkleidet eine 18 Jahre alte Zuschauerin aus Rheinstetten schwer an den Beinen verbrüht. Die Frau war beim Nachtumzug von einer Gruppe maskierter Hexen über den Kessel gehalten worden, sie geriet aber mit den Beinen in den Behälter und zog sich schwere Verbrennungen zu. Der Verteidiger des Mannes kündigte bereits an, gegen das Urteil vorgehen zu wollen.
Dieser Fall schockierte im Jahr 2018 ganz Deutschland. Ein kleiner Junge aus dem badischen Staufen ist über mehrere Jahre schwer sexuell missbraucht worden. Und ausgerechnet seine Mutter machte das Grausame möglich. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten bot sie ihren damals acht beziehungsweise neun Jahre alten Jungen im Darknet gegen Bezahlung zur Vergewaltigung an, auch sie selbst missbrauchten das Kind mehrfach. Nach der Mutter und dem Lebensgefährten wurde unter anderem ein 45-Jähriger aus Schleswig-Holstein verurteilt. Er soll versucht haben, das Kind zu "kaufen", um es dann vergewaltigen zu können. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil allerdings auf, der Fall wird nun erneut vor dem Landgericht Karlsruhe verhandelt.