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Manche Menschen haben es wohl immer noch nicht verstanden. Trotz Verordnung der Landesregierung kommt es in der Region noch zu Ansammlungen von Menschen, vor allem an Grillplätzen oder anderen Erholungsstätten - auch am Epplesee. In einem emotionalen Appell richtete sich Sebastian Schrepp, Oberbürgermeister von Rheinstetten, an die Bürger: "Das Virus kennt keine Grenzen. Bitte kommt alle zur Vernunft." Zudem hat die Stadt Rheinstetten nun den Epplesee, beziehungsweise den dazugehörigen Parkplatz, kurzerhand abgesperrt.
Die Landesregierung hat die am Montag erlassene Rechtsverordnung nach Vereinbarung von Bund und Ländern verschärft. Nun müssen unter anderem auch Eisdielen und Spiel- sowie Bolzplätze jeglicher Art für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben. Die neue Verordnung tritt am Mittwoch in Kraft und gilt zunächst bis zum 19. April. Offen bleiben beispielsweise Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Banken und Tankstellen.
Die Landesregierung hat am Montag mit einer neuen Rechtsverordnung auf die sich zuspitzende Coronavirus-Lage reagiert. Demnach wird ab sofort der Betrieb von Gaststätten grundsätzlich untersagt, es gibt aber Ausnahmen. Zudem müssen nun auch Kultureinrichtungen jeglicher Art vorerst ihre Türen schließen. Besuche in Krankenhäusern sind untersagt und Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen müssen abgesagt werden.
Bruchsal (pm/cmk) Am Montagmittag kam es auf der A5 zwischen Bruchsal und Kronau zu einem schweren Unfall, bei dem zwei Lastwagen beteiligt waren. Die Autobahn musste für Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Norden komplett gesperrt werden.
Schulen und Kitas schließen, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Clubs und Bars unterbrechen ihre Angebote. Erste Auswirkungen sind in Baden-Württemberg deutlich zu spüren. Jetzt sollen auch die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz teilweise dicht gemacht werden.
Die Karlsruher Stadthalle ist das Herz des Kongresszentrums und wird momentan saniert. Doch schon länger läuft nicht alles planmäßig. Jetzt hat sich die Stadt dazu geäußert. Ziel sei es demnach, bis Sommer in den geregelten Bauablauf zu kommen. Probleme gibt es unter anderem wegen modernen Lüftungsgeräten und der Deckenüberlastung. "Seriöse und belastbare Aussagen zu Fertigstellungstermin und Kostenentwicklung sind jedoch weiterhin erst dann möglich, wenn eine Gesamtplanung vorliegt und die ungestörten Arbeiten auf der Baustelle begonnen haben", stellt Baubürgermeister Daniel Fluhrer klar.
Wegen dem Coronavirus wurde nun auch das Messeduo Inventa und RendezVino 2020 in der Messe Karlsruhe (Rheinstetten) abgesagt. Nach Angaben des Veranstalters erfolgte die Absage aufgrund einer behördlichen Anordnung. Das Gesundheitsamt Karlsruhe hat von einer Durchführung der Veranstaltung abgeraten, das Ordnungsamt Rheinstetten folgte der Empfehlung und ordnete die Absage an. "Das ist bitter für alle unsere Aussteller, Partner und uns selbst, die bereits für die Messevorbereitung Erhebliches geleistet haben", sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. Es wurden rund 400 Aussteller und 30.000 Besucher erwartet.
Bruchsal (pm/cmk) Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag einen Geldautomat auf einem öffentlichen Parkplatz in Bruchsal gesprengt. Die Explosion war so laut, dass sie weithin durch Bruchsal hallte. Zurück blieben lediglich einige Geldscheine und ein großes Trümmerfeld. Zeugen konnten in der Nähe des Tatorts einen dunklen PKW beobachten, vermutlich der Marke Mercedes. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb bislang erfolglos.
Karlsruhe/Ettlingen/Bretten/Calw (dnw/lk) - Es gibt vier bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Karlsruhe: Ein Schüler aus Ettlingen befindet sich in häuslicher Quarantäne.  Ein weiterer Mann aus Bretten ist ebenfalls in häuslicher Isolation. Ein Mann aus dem Elsass liegt zwischenzeitlich im Städtischen Klinikum. Und ein Prediger aus Nürnberg wird seit vergangener Woche im Städtischen Klinikum behandelt.
Karlsruhe (pol/cmk) Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe hat das Sturmtief Diana am Sonntagabend für Chaos gesorgt. Mehrere umgestürzte Bäume, herabfallende Ziegel und gesperrte Straßen waren am Montagmorgen die Bilanz der Polizei. Mehr als 100 Einsätze hatten die Einsatzkräfte innerhalb von zwei Stunden zu bewältigen. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Gesamtschaden von rund 130.000 Euro, es wurde glücklicherweise niemand verletzt.