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Deutschland macht Grenzen wegen Coronavirus teilweise zu

Südwesten (dpa/ass) Schulen und Kitas schließen, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Clubs und Bars unterbrechen ihre Angebote. Erste Auswirkungen sind in Baden-Württemberg deutlich zu spüren. Jetzt sollen auch die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz teilweise dicht gemacht werden.

Foto: Thomas Frey/dpa

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Deutsche Rückreiser müssen sich keine Sorgen machen

Aufgrund des Coronavirus führt Deutschland ab Montagmorgen strenge Regeln an seinen Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz ein. Die Informationen stammen aus Regierungskreisen. Die Einreisebeschränkungen für bestimmte Personengruppen sollen am Montagmorgen ab 8 Uhr gelten. Deutsche dürfen aber problemlos aus den Nachbarländern einreisen. 

Verschärfte Kontrollen an Grenzübergängen

Dem Vernehmen nach haben sich Kanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder, Seehofer, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Saarlands Regierungschef Tobias Hans (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) auf die neuen Regeln an der Grenze verständigt. Es soll sowohl verschärfte Kontrollen als auch Zurückweisungen geben.

Warenverkehr bleibt bestehen

Der Warenverkehr zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten soll nach dpa-Informationen aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften den Plänen zufolge weiterhin die Grenzen passieren. Hintergrund ist nicht nur die Eindämmung des Coronavirus, sondern auch der Versuch, Hamsterkäufe von Ausländern zu unterbinden, die im grenznahen Raum bereits zu Versorgungsproblemen geführt haben, wie die "Bild-Zeitung" berichtete.