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KSC trennt sich von Cheftrainer Alois Schwartz

Karlsruhe (pm/lk) - Nach der vierten Niederlage in Folge hat der Karlsruher SC am Montag auf die aktuelle sportliche Situation reagiert und Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas von ihren Aufgaben freigestellt. Bis auf Weiteres übernimmt Co-Trainer Christian Eichner als Cheftrainer.

Foto: GES

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Trotz Zweitliga-Aufstieg muss Schwartz gehen 

„Wir bedanken uns bei Alois Schwartz für seine geleistete Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren. Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein“, so KSC-Geschäftsführer Sport Oliver Kreuzer. „Dennoch sind wir in der Geschäftsführung nach intensiver Analyse zu dem Schluss gekommen, in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können. Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwer gefallen.“

Klassenerhalt steht über allem

„Ich habe in der Vergangenheit immer betont, dass es nicht um einzelne Namen, sondern um den KSC geht. Das schließt natürlich auch meine Person mit ein. Deshalb haben wir nach dem Samstag offene und ehrliche Gespräche über die aktuelle Situation geführt – und sind zu dem gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, dass die Mannschaft eventuell einen neuen Impuls benötigt. Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Wir sind von einem Abstiegsplatz in der Dritten Liga noch in die Relegation gekommen und im Jahr danach aufgestiegen. Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass der KSC positiv in die Zukunft blicken kann. Aber dazu ist es wichtig, dass der Club in der 2. Bundesliga bleibt. Dieses Ziel steht über allem. Dafür wünsche ich der Mannschaft und dem ganzen Verein nur das Beste. Denn ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan. Vielen Dank für zweieinhalb tolle Jahre“, so Alois Schwartz am Montag.

Zweieinhalb Jahre stand Schwartz an der Seitenlinie

Schwartz übernahm die Wildpark-Mannschaft Ende August 2017 und lenkte in isgesamt 103 Spiele die Geschicke an der KSC-Seitenlinie. Co-Trainer und Ex-Spieler Christian Eichner wird die Mannschaft bis auf Weiteres übernehmen. „Christian hat unser vollstes Vertrauen und genießt innerhalb der Mannschaft hohe Akzeptanz“ erklärt Oliver Kreuzer. Schon am Mittwoch steht in Völklingen um 20.45 Uhr das DFB-Pokalachtelfinale gegen den 1. FC Saarbrücken auf dem Programm.