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Fraport AG und Volocopter GmbH rüsten für die Zukunft – Kommen die Flugtaxis bald?

Frankfurt/Bruchsal (dpa/pm/cmk) Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt könnten in nicht allzu ferner Zukunft auch Flugtaxis abheben.

Illustration: Fraport / Volocopter

Flugtaxis schon in fünf bis zehn Jahren?

Der Betreiber Fraport prüft gemeinsam mit dem Hersteller Volocopter (Bruchsal), wie das drohnenähnliche Verkehrsmittel in den Flughafenbetrieb integriert werden kann. Es soll eine schnelle Verbindung durch die Luft vom Flughafen zu zentralen Punkten des Rhein-Main-Gebiets ermöglichen. Eine Fraport-Sprecherin nannte am Dienstag einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren bis zur Aufnahme eines Regelverkehrs. Zunächst müssten Sicherheitsfragen und technische Voraussetzungen mit allen Beteiligten abgeklärt werden.

Komplexer Prozess

Florian Reuter, CEO der Volocopter GmbH, sagt dazu: „Die optimale Anbindung des Stadtzentrums an den Flughafen ist eine riesige Herausforderung für fast alle Großstädte dieser Welt. Gemeinsam mit Fraport nun die erstmalige Umsetzung eines Flugtaxidienstes an einem der wichtigsten Flughäfen Europas anzugehen ist großartig. Dabei setzen wir auf die Expertise der Fraport AG den Volocopter-Service sicher und effizient in die komplexen Prozesse an einem internationalen Großflughafen zu integrieren.“

Innovation aus der Region

„Das autonome Fliegen wird die Luftfahrt grundlegend verändern. Wir wollen als erster Flughafen Europas das Potential des elektrischen Flugtaxis gemeinsam mit dem Pionier Volocopter erschließen – zum Vorteil unserer Fluggäste und der Region Frankfurt/Rhein-Main“, erklärt Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG. „Mit dieser Partnerschaft unterstreichen wir einmal mehr die Rolle der Fraport AG als Innovationstreiber in den verschiedensten Bereichen.“